Heute ist der 13.06.2026, und während die Welt auf die WM 2026 blickt, ist auch die Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz. An ihrer Spitze steht Murat Yakin, ein Name, der im Fußball nicht nur für Erfolge, sondern auch für Wandel steht. Murat, der 1974 geborene Trainer, hat bereits sein drittes großes Turnier als Nationaltrainer hinter sich, und wie es scheint, hat er sich in den letzten Jahren nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt.

Sein Halbbruder Ertan Irizik, 61 Jahre alt und in St. Gallen lebend, blickt mit Stolz auf die Karriere seines Bruders. Ertan, ein gelernter Metallbauschlosser und Küchenbauer, kennt die Höhen und Tiefen des Fußballs nur zu gut. Von 1986 bis 1995 kickte er als Rechtsverteidiger beim FC St. Gallen und erinnert sich lebhaft an die Zeit, als er die Familie Yakin/Irizik verließ und nach St. Gallen zog. Murat war damals erst zwölf Jahre alt und übernahm eine fast väterliche Rolle für ihren jüngeren Bruder Hakan. Es ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die die beiden Brüder durchgemacht haben – aus der Ferne hat Ertan die Karriere von Murat immer verfolgt, auch als dieser 1992 seinen ersten Profivertrag unterschrieb.

Der Weg zur besten WM

Es ist bemerkenswert, wie Murat Yakin die Herausforderungen, die das Turnier in den USA mit sich bringt, angeht. Die große Zeitverschiebung und die enormen Distanzen zwischen den Spielorten erfordern eine akribische Planung, die bereits im Sommer 2025 begann. Yakin versucht, sich trotz der politischen Lage und dem Krieg im Iran auf das Wesentliche zu konzentrieren. Seine Trainerphilosophie ist klar: Der Sport steht im Mittelpunkt, während der Verband sich um die politischen Themen kümmert.

Und Yakin hat aus der 1:6-Niederlage im WM-Achtelfinale 2022 gelernt. Er hat eine detaillierte Analyse durchgeführt und das Trainerteam in den letzten vier Jahren in den Bereichen Medizin, Performance, Regeneration und Ernährung professionalisiert. Das Ziel? Die beste WM spielen, die die Schweiz je erlebt hat – das Achtelfinale übertreffen, das ist der Anspruch. Manchmal hat er zwar Zweifel an seinen Entscheidungen, doch bleibt er nach einer Entscheidung fest überzeugt. Das sind Eigenschaften, die ihn als Trainer definieren.

Familienbande und sportliche Roots

Ertan Irizik hat regen Kontakt zu Murat, auch wenn er ihn nicht zur WM in die USA begleitet hat. Die Familie Yakin umfasst mittlerweile stolze 60 Personen, und trotz der physischen Distanz ist die emotionale Nähe spürbar. Irizik beschreibt Murat als charismatisch und konsequent, was ihn zu einem Führer im Team macht. Es ist auch eine spannende Zeit für die Schweizer Nationalmannschaft, die am Samstag ihr erstes WM-Gruppenspiel gegen Katar absolviert.

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Murat Yakin, der einst selbst 49 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft auflief und vier Tore erzielte, hat in seiner Karriere als Spieler und Trainer viel erlebt. Er wurde fünf Mal Schweizer Meister und hat seine Spuren sowohl als Spieler bei den Grasshoppers und dem FC Basel als auch als Trainer hinterlassen. Der Druck, der auf ihm lastet, ist enorm. Trainer gelten oft als die Hauptverantwortlichen bei Niederlagen – ein Teil des Geschäfts, den Yakin akzeptiert. Doch stolz ist er allemal auf seine Rolle als Nationaltrainer, eine Verpflichtung, die er mit voller Hingabe ausfüllt.

So blickt die Schweiz mit Hoffnungen und Erwartungen auf das kommende Turnier. Die Fans fiebern mit, und die ganze Nation kann sich auf spannende Spiele freuen. Murat Yakin und sein Team sind bereit, sich den Herausforderungen zu stellen – und vielleicht kann auch Ertan Irizik ein wenig von dem Glanz abbekommen, der den Yakin-Brüdern so lange gefolgt ist.