Am 12. Juni 2026 war es endlich so weit: Ein bedeutender Tag für die Freiwillige Feuerwehr Celle. Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge übergab offiziell acht neue Generatoren sowie einen top-modernen Kommandowagen an die Feuerwehr. Das Ganze fand im Rahmen einer kleinen Zeremonie statt, die nicht nur den offiziellen Teil umfasste, sondern auch eine gesellige Runde danach. Da merkte man gleich, dass hier nicht nur Feuerwehrleute, sondern eine große Familie zusammenkamen.

Der Kommandowagen, der in der Hauptwache der Ortsfeuerwehr verbleibt, ist ein echtes Multitalent. Er kann sowohl als Zug- als auch als Transportfahrzeug genutzt werden und ist für eine Wattiefe von bis zu 80 cm geeignet – also genau das richtige für den Einsatz im Ernstfall. Dezernent Sebastian Stottmeier und der Kommunalpolitiker Dr. Udo Hörstmann (Unabhängige) schauten sich das neue Fahrzeug begeistert an, während stellvertretender Ortsbrandmeister Arne Rehkopf stolz erläuterte, dass bei der Ausstattung auch Erfahrungswerte aus der Vergangenheit eingeflossen sind. Man weiß ja, was man braucht, vor allem nach den Hochwasserereignissen der letzten Jahre.

Notfallvorsorge auf einem neuen Level

Die acht Generatoren – vier mit 45 kVA und vier mit 100 kVA – sind jeweils mit Lichtmasten ausgestattet und werden an die verschiedenen Ortsfeuerwehren in der Stadt verteilt. „Die Ausstattung ist entscheidend für die Bewältigung von Notfallszenarien“, betonte Bürgermeister Nigge und verwies auf die Erstellung einer Blackout-Broschüre, die unter seiner Federführung ins Leben gerufen wurde. Schließlich bringt die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger immer einen gewissen Druck mit sich.

Die langjährige Erfahrung von Dr. Nigge, unter anderem als Generalstabsoffizier bei der Bundeswehr, spiegelt sich in jedem seiner Worte wider. Man merkt, dass ihm die Sicherheit der Stadt am Herzen liegt. Und das ist in der heutigen Zeit mehr denn je wichtig, wo die Sicherheitslage sich ständig verändert. In diesem Kontext sind auch die Schulungen im Krisenmanagement von großer Bedeutung. Sie geben nicht nur den Einsatzkräften, sondern auch den Bürgern Werkzeuge an die Hand, um in Krisensituationen besonnen zu handeln.

Krisenmanagement: Ein Thema für alle

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, auf Notlagen vorbereitet zu sein. Dies wird auch in den Ausbildungsprogrammen für Notfall- und Krisenmanager deutlich. Hier lernen die Teilnehmer nicht nur, Bedrohungen zu erkennen, sondern auch, wie man in Krisensituationen schnell und effektiv reagiert. Dabei werden Handlungsanweisungen zur Identifikation von Krisen ausgearbeitet, und man erfährt, wie man Ängste und Stress während solcher Situationen bewältigt. Es ist spannend zu sehen, dass die Ausbildung auch praktische Elemente wie VR-gestütztes Training beinhaltet – so kann man realitätsnahe Szenarien durchspielen, ohne gleich ins kalte Wasser zu springen.

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Abschließend bleibt zu sagen, dass die Stadt Celle mit dieser Ausstattung und den Schulungsmaßnahmen einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung macht. Die Unterstützung durch die Feuerwehr ist unverzichtbar, und mit den neuen Geräten und dem Wissen, das in den Schulungen vermittelt wird, ist die Stadt für zukünftige Herausforderungen besser gerüstet. Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Maßnahmen nicht nur theoretisch bleiben, sondern auch praktisch ihre Wirkung zeigen, wenn es darauf ankommt.