Die Basketballszene in Norddeutschland wird von einem unerwarteten Schock erschüttert. Die Niners Chemnitz haben am letzten Spieltag der Saison 2025/26 die Play-Ins verpasst, und das auf eine Art und Weise, die man kaum glauben kann. Gegen den Absteiger Braunschweig mussten sie eine herbe Niederlage hinnehmen – das Endergebnis lautete 90:104. Ein Blick auf die erste Hälfte zeigt, wie problematisch der Start für die Niners war. Schnell lagen sie mit 5:16 zurück, und Kaza Kajami-Keane, ein ehemaliger Chemnitzer, machte den Chemnitzern das Leben schwer, indem er zur Halbzeit eine 17-Punkte-Führung für die Braunschweiger aufbaute.

Corey Davis war mit seinen 22 Punkten der Lichtblick für die Niners, doch das reichte nicht. Die Chemnitzer beendeten die Saison mit 32:36 Punkten auf dem zwölften Platz und es ist das erste Mal seit 2021, dass sie die Playoffs verpassen. Währenddessen setzte sich Braunschweig im dritten Viertel mit einem 12:2-Lauf auf 64:37 ab. In der Schlussphase war der Rückstand einfach nicht mehr aufzuholen. Ein bitteres Ende für eine Mannschaft, die in der letzten Zeit viel Potential gezeigt hat.

Die Konkurrenz schläft nicht

Aber das war nicht das einzige Spiel, das die Basketballfreunde aus der Region beschäftigt hat. Der Syntainics MBC trat gegen die Gladiators Trier an und musste sich mit 78:85 geschlagen geben. Auch der MBC konnte nicht aus den eigenen Fehlern lernen – nach 16 Minuten hatten sie noch mit 36:20 geführt, aber Trier glich kurz vor Ende des dritten Viertels zum 62:62 aus und setzte sich dann mit einem 7:0-Lauf ab. Steven Ashworth war der herausragende Spieler für Trier mit 21 Punkten, während Jure Planicic mit 14 Punkten für den MBC nicht genug Akzente setzen konnte. Am Ende schlossen sie die Saison auf dem 13. Platz ab.

Science City Jena war ebenfalls im Einsatz, verlor jedoch gegen Alba Berlin mit 65:83. Trotz einer starken Anfangsphase, in der Jena das erste Viertel mit 21:8 anführte, konnten sie den Druck von Alba nicht standhalten. Im zweiten Viertel schraubte Alba die Intensität hoch, was Jena zu zahlreichen Fehlern und einer sinkenden Wurfquote zwang. So gelang es Jena, sich zwar im dritten Viertel auf drei Punkte heranzukämpfen (54:57), doch in der Schlussphase war die Luft einfach raus. Joe Wieskamp und Norris Agbakoko waren die besten Werfer, jeder mit 16 Punkten, doch das half nichts mehr.

Ein Blick auf die Top-Scorer

<pDie Leistungen der Spieler in dieser Saison waren vielfältig. Chris Clemons von den EWE Baskets Oldenburg beispielsweise glänzte mit 34 Punkten und 18 Rebounds in einem herausragenden Spiel. Auch Jordan Roland von den Gladiators Trier konnte mit 34 Punkten und 18 Rebounds aufwarten. Solche Leistungen machen deutlich, wie hart umkämpft die Liga ist. Die Statistiken zeigen, dass die Spieler nicht nur Punkte sammeln, sondern auch Rebounds kriegen und Assists verteilen – und das ist es, was das Basketballspiel so spannend macht.

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Die Saison neigt sich dem Ende zu, und die Enttäuschung über verpasste Chancen wird in den Herzen der Fans und Spieler noch lange nachwirken. Doch die Hoffnung auf ein besseres Comeback im nächsten Jahr bleibt. Die Basketballgemeinschaft in Norddeutschland wird die Entwicklungen gespannt beobachten – und vielleicht sehen wir die Niners Chemnitz nächstes Jahr wieder in den Playoffs. Wer weiß das schon? In der Welt des Sports kann sich alles schnell ändern.