Die Vorfreude in Braunschweig ist spürbar! Der „Tag der Niedersachsen“ wird vom 12. bis 14. Juni 2026 erstmals in dieser Stadt gefeiert. Ein Fest, das die Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt stellt und seit 1981 immer wieder die kulturelle Vielfalt Niedersachsens zelebriert. Die Atmosphäre wird lebendig sein, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Vereinen und Kulturen zusammenfinden, um ihre Geschichten und Engagements zu teilen.
Besonders spannend ist, dass das Museum für Photographie Braunschweig in diesem Rahmen eine Ausstellung zum Thema soziales Engagement und Ehrenamt präsentieren wird. Unter dem Titel „With a Little Help from Our Friends“ werden die Arbeiten eines Fotowettbewerbs gezeigt, der die Vielfalt des Ehrenamts in der Region widerspiegelt. Das ist mehr als nur eine Sammlung von Bildern – es ist eine visuelle Erzählung über das Miteinander und die Solidarität in unserer Gesellschaft.
Die Ausstellung im Detail
Die Ausstellung wird vom 9. Mai bis 28. Juni 2026 im Museum für Photographie Braunschweig e.V. zu sehen sein, und der Oberbürgermeister von Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, hat die Schirmherrschaft übernommen. Die sechsköpfige Jury, bestehend aus Expert:innen der Fotografie, Kunst und Journalismus, hat die eingereichten Arbeiten sorgfältig ausgewählt. Die Jury setzt sich zusammen aus bekannten Namen wie Miriam Bettin, Michael Ewen und Barbara Hofmann-Johnson. Ihre Aufgabe war es, die Fotografien zu wählen, die am besten das soziale Engagement und die vielfältigen Initiativen in Niedersachsen darstellen.
Die gezeigten Arbeiten sind vielfältig und decken eine breite Palette an Themen ab. So werden unter anderem Porträts von Menschen, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen, gezeigt – ein Beispiel ist Klaus G. Kohn, der die Gesichter des Ehrenamts einfängt. Mara Griem bringt das Vereinsleben eines Fußballvereins zum Leben, während Jessika Dirks sich mit der politisch-gesellschaftlichen Bewegung „Letzte Generation“ beschäftigt. Die Fotografien sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sie sind auch ein eindringliches Zeugnis für das, was Ehrenamt bedeutet – für die Menschen und die Gemeinschaft.
Ein Blick auf das Ehrenamt in Niedersachsen
Das Ehrenamt ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. In Niedersachsen wird das erkannt und gefördert – nicht nur durch Veranstaltungen wie den „Tag der Niedersachsen“, sondern auch durch eine umfassende Strategie, die im Oktober 2025 vom Kabinett beschlossen wurde. Die Strategie für Engagement und Ehrenamt zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement zu verbessern und die Anerkennung von Ehrenamtlichen zu stärken. Das umfasst alles von der Ehrenamtskarte bis hin zu neuen Qualifizierungsangeboten für Freiwillige.
Die Koordinierungsstelle für Ehrenamt und Engagement ist die zentrale Anlaufstelle, die all diese Bemühungen bündelt und die politische Steuerung für die Unterstützung des Ehrenamts in Niedersachsen sicherstellt. Sie arbeitet eng mit verschiedenen Akteuren zusammen, um die Stimmen der Zivilgesellschaft in die Engagementpolitik einzubringen und ein starkes Netzwerk für alle Engagierten zu schaffen.
Wenn man darüber nachdenkt, wird klar: Das Ehrenamt ist nicht nur ein Hobby, es ist eine Lebensweise. Es geht um den Zusammenhalt, um die kleinen und großen Taten, die unser Miteinander bereichern. Der „Tag der Niedersachsen“ wird ein Ort sein, an dem genau das gefeiert wird – durch Kunst, Fotografie und die Geschichten der Menschen, die sich täglich für andere einsetzen.