Heute ist der 24.04.2026 und in Wolgast, einer charmanten Stadt im Kreis Vorpommern-Greifswald, steht der Straßenverkehr im Fokus. Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern hat an drei Standorten Geschwindigkeitsmessungen eingerichtet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Überwachung erfolgt kontinuierlich, und Autofahrer sollten sich auf temporäre Geschwindigkeitsmessungen in der gesamten Umgebung einstellen.
Die Blitzer in Wolgast sind an folgenden Orten platziert: In der Oberwallstraße und der Hafenstraße, beide mit einem Tempolimit von 30 km/h, sowie auf der B111 in Hohendorf bei Wolgast, wo eine Geschwindigkeit von 70 km/h erlaubt ist. Die genauen Zeitpunkte, zu denen die Blitzer aktiviert wurden, sind ebenfalls bekannt: der Blitzer in der Oberwallstraße seit 20:32 Uhr, der in der Hafenstraße seit 19:11 Uhr und der auf der B111 seit 15:02 Uhr.
Radarwarner und Blitzer-Apps
In der heutigen Zeit, in der technische Hilfsmittel unseren Alltag erleichtern, sollte man wissen, dass die Nutzung von Radarwarnern und Blitzer-Apps in Deutschland verboten ist. Diese Geräte können zu einem Bußgeld führen, und die Mitführung von betriebsbereiten Radarwarnern ist nicht erlaubt. Auch Navigationsgeräte, die Blitzer anzeigen, fallen unter dieses Verbot. Beifahrer dürfen ebenfalls keine Blitzer-Apps verwenden, selbst wenn der Fahrer darauf verzichtet.
Verstöße gegen diese Regelungen gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit einem Bußgeld von 75 Euro sowie einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet werden. Die Polizei hat das Recht, betriebsbereite Radarwarner sicherzustellen und gegebenenfalls zu vernichten. Radiomeldungen zur Warnung vor Blitzern sind jedoch erlaubt, ebenso wie Warnungen durch Handzeichen oder Schilder, solange sie andere Verkehrsteilnehmer nicht behindern.
Ein Blick über die Grenzen
In Europa gibt es keine einheitlichen Regelungen zu Radarwarnern. Während in Deutschland strenge Vorschriften gelten, variieren die Gesetze in anderen Ländern erheblich. Länder wie Belgien, Frankreich und Dänemark haben ähnliche Mitführverbote und ahnden Verstöße mit hohen Geldstrafen. Auf der anderen Seite gibt es in einigen Ländern, wie Rumänien und Kroatien, kein Mitführ- oder Benutzungsverbot für Radarwarner.
Die Konferenz der Europäischen Verkehrsminister empfiehlt ein Verbot solcher Geräte, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Geschwindigkeitslimits zu fördern. In Anbetracht dieser unterschiedlichen Regelungen ist es für Reisende ratsam, sich vor einer Fahrt über die geltenden Vorschriften im jeweiligen Land zu informieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Geschwindigkeitsmessungen in Wolgast ein wichtiges Mittel sind, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Autofahrer sollten sich der geltenden Tempolimits bewusst sein und die Regelungen zu Radarwarnern und Blitzer-Apps im Hinterkopf behalten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.