Heute ist der 3. Juni 2026 und in der St.-Georgen-Kirche in Wismar herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Rund 200 Bürgerinnen und Bürger, die im Zeitraum zwischen dem 7. Mai 1955 und dem 3. Juni 1956 das Licht der Welt erblickten, sind hier versammelt. Der Empfang, der zu Ehren dieser Jubilare organisiert wurde, zeigt einmal mehr, wie wichtig die Stadt Wismar den älteren Generationen ist. Bürgermeister Thomas Beyer, Präsidentin der Bürgerschaft Sylvia Bartsch, Karin Lechner und Vertreter des Seniorenbeirats sind ebenfalls anwesend. Es wird geplaudert, gelacht und die Geselligkeit genossen – bei Kaffee, Tee und einer verlockenden Auswahl an Erdbeerschnitten und Butterkuchen. Und ja, Sekt und Saft dürfen auch nicht fehlen!
Die Stimmung ist einfach großartig. Die Blechbläsergruppe der Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg sorgt für musikalische Unterhaltung und erfüllt die Kirche mit festlichen Klängen. Man kann die Freude förmlich spüren – es ist ein schöner Moment, um die Lebensleistung der älteren Generation zu würdigen. Sylvia Bartsch hebt die Wichtigkeit der Einladung an alle Wismarer hervor und betont, wie bedeutend das ehrenamtliche Engagement in verschiedenen Bereichen ist. Ob bei der Flüchtlingshilfe, der Tafel, im Sport oder in der Kinder- und Jugendhilfe – ohne die engagierten Senioren wäre vieles nicht möglich.
Ein starkes Gemeinschaftsgefühl
Besonders Thomas Beyer greift aktuelle Herausforderungen auf, wie den Krieg in der Ukraine, und spricht damit ein Thema an, das viele bewegt. In solch turbulenten Zeiten ist es besonders wichtig, dass die Bürger zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen. Das Wir-Gefühl in Wismar ist spürbar – die stimmungsvolle Illumination der Kirche trägt zur festlichen Atmosphäre bei und erinnert alle Anwesenden daran, dass man gemeinsam stärker ist.
Der Seniorenbeirat der Hansestadt Wismar spielt eine entscheidende Rolle in diesen Bemühungen. Er ist parteipolitisch, verbandspolitisch und konfessionell unabhängig und setzt sich aktiv für die Belange der älteren Generation ein. Durch Empfehlungen und Stellungnahmen trägt der Beirat zur Meinungsbildung in sozialen, politischen und kulturellen Bereichen bei. Das Ziel ist klar: älteren Menschen im letzten Lebensabschnitt Unterstützung zu bieten und ein sorgenfreies Altern zu ermöglichen. Dabei arbeitet der Seniorenbeirat eng mit Vereinen und Verbänden zusammen und organisiert auch verschiedene Veranstaltungen, wie Seniorensportspiele oder Schulungen zum Umgang mit Tablets.
Diese Initiative und der herzliche Empfang in der St.-Georgen-Kirche sind nur einige der vielen Beispiele dafür, wie wertvoll die älteren Bürger für die Gemeinde sind. Sie bringen Erfahrungen und Perspektiven mit, die für die jüngeren Generationen von unschätzbarem Wert sind. Es ist ein Geben und Nehmen, das die Gemeinschaft stärkt und bereichert. Wismar zeigt, dass man auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten kann – und das ist einfach schön zu sehen.