Gestern, am 1. Juni 2026, hat Wismar einen bedeutenden Schritt in Richtung einer aktiven Kinder- und Jugendbeteiligung gemacht. Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) fand im ehrwürdigen Rathaus der Hansestadt statt. Hier wurde nicht nur der Vorstand gewählt, sondern auch die ersten Ideen und Planungen für die neue Legislaturperiode, die bis 2028 läuft, besprochen.

Die frisch gewählten Vorstandsmitglieder sind ein bunt gemischtes Team: Kimberly Gerlach wird als Vorsitzende die Geschicke des KiJuPa leiten, während Joshua Junge als erster stellvertretender Vorsitzender zur Seite steht. Maria Gheorghe wird als zweite stellvertretende Vorsitzende fungieren. Emely Macht übernimmt das Wort als Pressesprecherin, unterstützt von Charlotte Serner als erste stellvertretende Pressesprecherin. Damit ist das Fundament für eine engagierte und dynamische Vertretung der Interessen der Kinder und Jugendlichen in Wismar gelegt.

Erste Schritte und ein Rückblick

In der Sitzung wurden auch die Themen für die kommende Amtszeit angerissen. Ein Rückblick auf das Teamwochenende vom 29. bis 31. Mai brachte viele spannende Ideen und Anregungen hervor. Hier haben die Mitglieder des KiJuPa geklärt, was ihnen wirklich wichtig ist. Das Ziel? Die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Wismar nicht nur zu vertreten, sondern aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einfließen zu lassen.

Das KiJuPa ruft alle jungen Wismarer auf: Bringt eure Ideen und Wünsche ein! Egal, ob es um Freizeitangebote, Schulprojekte oder Umweltschutz geht – eure Stimme zählt! Diese Einladung ist ein klarer Aufruf zur Mitgestaltung. Denn es ist wichtig, dass die Stimmen der Jüngeren Gehör finden und ernst genommen werden.

Beteiligung schaffen und Chancen nutzen

Das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt diese Bestrebungen. Es zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen in kommunalen Entscheidungen zu vertreten. Wenn es um Themen wie die Neugestaltung von Plätzen oder den Bau neuer Einrichtungen geht, ist die Meinung der jungen Bürger gefragt. Die Beteiligung kann je nach Thema stark variieren – beispielsweise sinkt sie oft, wenn es um weniger greifbare Dinge wie den Bau eines Marktes geht. Aber wenn es um einen Skateplatz geht, sieht die Sache ganz anders aus!

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Umso wichtiger ist es, dass alle interessierten Kinder und Jugendlichen in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Die Themen müssen so aufbereitet werden, dass sie für alle verständlich sind. Das KiJuPa in Wismar nimmt diese Herausforderung an und wird sich dafür einsetzen, dass die jungen Stimmen gehört werden. So entsteht ein lebendiges Miteinander, bei dem die Ideen der Jugendlichen nicht nur gehört, sondern auch in die Tat umgesetzt werden.