In Wismar, der charmanten Hansestadt an der Ostsee, wurde am 9. Mai 2026 ein lang ersehnter Traum Wirklichkeit: Nach sieben Jahren intensiver Sanierungsarbeiten öffnete die Stadthalle endlich wieder ihre Türen. Die feierliche Wiedereröffnung fand im Rahmen des „Tages der Städtebauförderung“ statt und zog mehrere hundert Besucher an, die das neue Herz für den Sport und die Kultur der Stadt bestaunten. Die Atmosphäre war prickelnd, als Ministerin Stefanie Drese und Bürgermeister Thomas Beyer, zusammen mit vielen anderen Mitgliedern der Bürgerschaft, an diesem wichtigen Ereignis teilnahmen.
Die Sanierung der ehemals in die Jahre gekommenen Mehrzweckhalle hat über 17 Millionen Euro gekostet. Ein schwelender Brand im Jahr 2019 hatte die notwendigen Renovierungsarbeiten ins Rollen gebracht. Die Finanzierung kam aus verschiedenen Quellen: 4,6 Millionen Euro vom Bund, 3,6 Millionen Euro vom Land und der Rest von der Stadt. Ein Neubau hätte die Stadt wohl mehr als 30 Millionen Euro gekostet – eine Summe, die einfach nicht im Budget drin war. Das Ergebnis dieser umfangreichen Renovierung ist eine moderne Halle, die nicht nur energetischen Standards entspricht, sondern auch barrierefrei gestaltet ist. Sie bietet Platz für rund 1.000 Zuschauer auf festen Tribünen und kann bei Konzerten oder Festveranstaltungen sogar auf bis zu 2.000 Personen aufgestockt werden.
Ein Ort der Begegnung
Bürgermeister Beyer formulierte es treffend: Die Stadthalle soll ein „Ort der Begegnung“ für alle Wismarer werden. Und das Potenzial ist definitiv vorhanden! Lokale Vereine zeigten nach der Eröffnung sportliche Darbietungen, darunter spannende Boxkämpfe und faszinierende Turnvorführungen. Es gab ein reichhaltiges Programm, das die Vielfalt der Stadt und ihrer Talente widerspiegelte. Die Halle hat eine bewegte Geschichte, in der Größen wie Henry Maske und Bands wie die Puhdys und Scooter auftraten. Zudem spielten die TSG Damen hier in der Handball-Bundesliga. Ein echtes Stück Wismar!
Die Wiedereröffnung war nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung für die Stadt. Hunderte von Bürgern nutzten die Gelegenheit, die frisch sanierte Halle zu besichtigen. Die Lebendigkeit und die Freude waren spürbar. Die Stadthalle ist nun mehr als nur ein Veranstaltungsort – sie ist ein Symbol für den Zusammenhalt der Gemeinschaft, die sich in den letzten Jahren durch verschiedene Herausforderungen gekämpft hat.
Ein Schritt in die Zukunft
Ein weiterer spannender Aspekt der Wiedereröffnung ist die geplante Bürgerinformation über die Städtebauförderung. Hierbei sind Baustellen- und Stadtführungen, Vorträge und Workshops angedacht, die das Bewusstsein für städtebauliche Entwicklungen schärfen sollen. In Wismar wird außerdem erstmals ein Parkplatz per Free-Flow-Anlage bewirtschaftet – ein modernes Konzept, das in Zukunft möglicherweise auch an anderen Standorten angewandt wird. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Stadt auf einem guten Weg ist, um die städtebaulichen Strukturen nachhaltig zu stärken und soziale Missstände zu beheben.
Insgesamt ist die Wiedereröffnung der Stadthalle ein Beweis für den unermüdlichen Einsatz der Bürgerschaft, die bei der Finanzierung der Sanierung half und den neuen Namen „Stadthalle“ besiegelte. Wismar ist bereit für neue Kapitel, die diese Halle in den kommenden Jahren schreiben wird. Die Vorfreude auf zukünftige Veranstaltungen und Begegnungen ist jetzt schon greifbar!