Heute ist der 29.04.2026, und in Schwerin gibt es spannende Neuigkeiten: Baudezernent Bernd Nottebaum von der CDU hat die Pläne für die Landesgartenschau 2035 vorgestellt. Nach dem beeindruckenden „Buga-Wunder“ von 2009 soll nun ein weiteres Highlight in der Landeshauptstadt Norddeutschlands entstehen. Das Motto der Landesgartenschau lautet vielversprechend: „Miteinander Erbe bewahren Wandel gestalten“.

Um diese Vision in die Tat umzusetzen, wird eine 50-seitige Projekt-Skizze vorbereitet, die Ende Juni von der Stadtvertretung beschlossen werden soll. Die Landesregierung hat bereits im Vorfeld ihre Unterstützung für die Schau signalisiert, die im Jahr 2025 erfolgen soll. Die geplanten Kosten belaufen sich auf über 80 Millionen Euro, wovon 73 Millionen Euro in Investitionen und 10 Millionen Euro in die Durchführung fließen sollen. Die Finanzierung wird durch Fördermittel aus Steuergeldern sichergestellt.

Revitalisierung und neue Quartiere

Ein zentrales Element des Projekts ist die Revitalisierung des ehemaligen Güterbahnhofs sowie des KIW „Vorwärts“-Geländes, welches als neues urbanes Quartier gestaltet werden soll. Während das KIW „Vorwärts“-Gelände bereits im Besitz der Stadt ist, befinden sich die Gespräche über den ehemaligen Güterbahnhof noch in Arbeit, da dieser noch nicht im städtischen Eigentum ist. Die Stadt steht hier in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn.

Ein weiteres Highlight wird die Aufwertung der schwimmenden Wiese und des Küchengartens sein, die denkmalgerecht gestaltet werden sollen. Ziel ist es, nicht nur bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sondern auch soziale Begegnungsstätten für die Anwohner. Die Planung umfasst zudem den gesamten Stadt-Umland-Raum, einschließlich Zippendorfer Strand, Freilichtmuseum, Schloss- und Landschaftspark Raben Steinfeld sowie das Seeufer Leezen.

Machbarkeitsstudie und weitere Schritte

Um die Planungen weiter zu präzisieren, soll bis Ende des Jahres eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Bei einem positiven Votum der Stadtvertretung werden die Kosten in den Haushaltsberatungen für 2027/28 eingebracht. Zudem ist vorgesehen, dass Anwohner günstige Dauerkarten erhalten, um die Teilnahme an der Gartenschau zu erleichtern.

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Das geplante moderne Wohngebiet auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs könnte nicht nur neue Lebensqualität schaffen, sondern auch eine Aufwertung für die gesamte Region bedeuten. Die Vorfreude auf die Landesgartenschau 2035 wächst, und die Stadt Schwerin zeigt, dass sie bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und gleichzeitig ihr kulturelles Erbe zu bewahren.