Heute ist der 19.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die beeindruckenden Erfolge des Hauptzollamtes Stralsund im vergangenen Jahr. Ja, die Zahlen sprechen für sich! Mit einer Beschlagnahme von 700 kg Feuerwerkskörpern und 1,2 Millionen Euro an Produktfälschungen hat der Zoll eindrucksvoll bewiesen, dass er gegen illegalen Handel und Schwarzarbeit vorgeht. In einer Region, die von der maritimen Wirtschaft geprägt ist, können solche Maßnahmen nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Die Einnahmen aus Zoll und Steuern sind ebenso bemerkenswert: Rund 685 Millionen Euro flossen in die Kassen der EU und Deutschlands, bei denen allein 442 Millionen Euro aus Verbrauchsteuern stammen. Und auch die Kraftfahrzeugsteuer in Mecklenburg-Vorpommern kann sich sehen lassen – satte 187 Millionen Euro! Das zeigt, wie wichtig die Arbeit der Zollbehörden für die öffentliche Hand ist.
Kontrollen und Aufklärungsarbeit
Besonders eindrucksvoll ist die Effizienz der Kontrolleinheiten. Über 46.000 Fahrzeuge und mehr als 62.000 Personen wurden überprüft, wobei 6.644 Beanstandungen festgestellt wurden. Bei diesen Kontrollen kamen auch 9 Zollspürhunde zum Einsatz, zwei davon befinden sich noch in der Ausbildung. Man kann sich vorstellen, wie viel Schnüffelarbeit in so einem Einsatz steckt! Zudem wurden 1,38 Millionen Zigaretten, über 8 kg Betäubungsmittel (darunter mehr als 2 kg Kokain) sowie 439 Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt. Das ist nicht nur eine Zahl, das sind echte Einsätze, die die Sicherheit unserer Region betreffen.
Ein weiterer Bereich, in dem die Zollbehörden aktiv sind, ist die Bekämpfung von Schwarzarbeit. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Mecklenburg-Vorpommern, die mit 173 Beschäftigten arbeitet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeitsbedingungen zu schützen und den fairen Wettbewerb aufrechtzuerhalten. Die FKS verfolgt Verstöße gegen die Sozialversicherung und prüft, ob Arbeitgeber ihren Verpflichtungen nachkommen. Immerhin müssen auch die Arbeitgeber darauf achten, dass sie die Sozialversicherungsbeiträge und die Lohnsteuer korrekt abführen. Andernfalls drohen ihnen empfindliche Strafen.
Ein breites Spektrum an Herausforderungen
Schwarzarbeit ist ein Thema, das nahezu alle Bereiche des Wirtschaftslebens betrifft, besonders in lohnintensiven Branchen. Die FKS hat umfangreiche Prüfungs- und Ermittlungsbefugnisse, um gegen die illegalen Strukturen vorzugehen. Dabei wird nicht nur die ordnungsgemäße Anmeldung von Beschäftigten geprüft, sondern auch die Einhaltung von Mindestlöhnen und die Vermeidung ausbeuterischer Arbeitsbedingungen. Im vergangenen Jahr wurden allein rund 25.800 Arbeitgeberprüfungen und etwa 98.200 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein deutliches Zeichen, dass hier nicht nur gelächelt wird!
Die FKS hat auch einen ganzheitlichen Ansatz zur Bekämpfung schwerer struktureller und organisierter Kriminalität entwickelt. Das neu verabschiedete Gesetz zur Modernisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung stärkt ihre Befugnisse. So können sie gezielter gegen Scheinrechnungsbetrug und andere kriminelle Machenschaften vorgehen. Wer denkt, dass das alles nur „Kleinkram“ ist, der irrt gewaltig! Im Jahr 2025 wurde eine Schadenssumme von rund 675 Millionen Euro festgestellt. Das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen.
Das Hauptzollamt Stralsund ist sich seiner Verantwortung bewusst. Mit 1,1 Millionen angemeldeten Positionen in der Warenabfertigung und 1.501 Paketsendungen, die bearbeitet wurden, zeigt es, wie viel Arbeit tatsächlich hinter diesen Zahlen steckt. Und mit dem neuen Zollschiff „Rügen“, das mit einem emissionsarmen LNG-Antrieb ausgestattet ist, setzt der Zoll auch auf Nachhaltigkeit. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich finde!
Schließlich ist auch die Rekrutierung neuer Kräfte wichtig, denn die nächste Bewerbungsfrist für Ausbildungsplätze beginnt am 1. September 2027 und endet am 15. Oktober 2026. Wer sich für einen Job im Hauptzollamt interessiert, sollte also die Augen offenhalten! Mit 910 Stammbeschäftigten und 110 Anwärtern in Ausbildung hat die Behörde viel zu bieten.