Heute ist der 14.05.2026 und während die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings in Sassnitz auf die Ostsee treffen, gibt es spannende Neuigkeiten aus Kroatien. Ab Herbst 2026 steht dort eine große Umstellung des Mautsystems an. Die Pläne sind ambitioniert und versprechen, den Verkehr auf den Autobahnen erheblich zu beschleunigen. Wer also 2027 in den Urlaub fährt, sollte sich unbedingt Gedanken über die neuen Regeln machen!

Kroatien plant, sein Mautsystem auf ein digitales „Free-Flow“-Verfahren umzustellen. Was das genau bedeutet? Physische Schranken an den Autobahnen werden abgeschafft. Stattdessen können Fahrzeuge die Mautstellen ohne Anhalten passieren. Rund 1.700 Kameras und über 200 Mautportale werden zur automatischen Erfassung der Fahrzeuge eingesetzt – das klingt nach einem Technikfeuerwerk! Ziel ist es, die Durchfahrtsrate von derzeit 300 auf bis zu 3.000 Fahrzeugen pro Stunde zu erhöhen. Das wird sicher die Staus verringern, die man auf den Autobahnen manchmal sieht.

Die neuen Zahlungsmethoden

Ab dem 1. März 2027 müssen Autofahrer und Motorradfahrer bis 3,5 Tonnen sich auf zwei Zahlungsmethoden einstellen. Die erste Möglichkeit ist die digitale Kennzeichen-Registrierung, die eine Vorab-Registrierung online erfordert. Hierbei hinterlegt man sein Zahlungsmittel und ist dann ready to go. Die zweite Option ist die Mautbox, ein kleines ENC-Gerät, das per Funk mit den Mautportalen kommuniziert. Das Abrechnungssystem bleibt streckenabhängig – eine Pauschal-Vignette wird nicht eingeführt. Für Tunnel und Brücken gibt es zusätzliche Gebühren. Und ganz wichtig: Barzahlungen sind passé! Nur Kreditkarten oder Apps kommen in Frage, um die Maut zu begleichen.

Wer sich nicht registriert hat, wird an speziellen Stationen nachmelden müssen – und das könnte ein echtes Zeitproblem werden. Wer in den Urlaub fährt und nicht vorbereitet ist, könnte schnell in den Stau der Bürokratie geraten. Und das, wo man doch eigentlich an die schöne Adriaküste will! Übrigens, die Geschwindigkeitslimits bleiben unverändert: 130 km/h auf Autobahnen und 50 km/h im Ortsgebiet. Damit bleibt alles beim Alten, was die Sicherheit betrifft.

Was bedeutet das für die Urlauber?

Für die meisten Reisenden wird sich bis zum Sommerurlaub 2026 wahrscheinlich noch nicht viel ändern. Die digitale Vorbereitung wird jedoch für die Herbst-Urlauber Pflicht! Das heißt, wer sich erst kurz vor der Abfahrt um die Registrierung kümmert, könnte in die Bredouille geraten. Außerdem gilt eine Null-Promille-Grenze für Fahrer unter 25 Jahren, und jeder sollte darauf achten, dass die Fahrzeuge mit Warnwesten, Warndreieck und Verbandskasten ausgestattet sind. Die Bußgelder für nicht registrierte Fahrzeuge beginnen bei etwa 300 Euro – da tut es schon weh, wenn man nicht aufpasst!

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Insgesamt lässt sich sagen, dass Kroatien mit dieser Umstellung einen mutigen Schritt in Richtung Digitalisierung wagt. Die Reisenden dürfen gespannt sein, wie sich der Verkehr entwickeln wird. Es bleibt zu hoffen, dass die schönen Strände und die atemberaubende Natur Kroatiens trotz aller technischen Innovationen nicht aus dem Blick geraten. Packt also die Badesachen ein, informiert euch rechtzeitig und genießt euren Aufenthalt an der kroatischen Küste!