Am Donnerstag, dem 23. April 2026, war es endlich so weit: Das FiSH-Filmfestival in Rostock öffnete seine Pforten, und die ersten Preisträger des Medienkompetenzpreises 2026 wurden gekürt. Ein Highlight des Abends war die Auszeichnung der „Mad Artists“, die mit ihrem innovativen Projekt Künstler mit psychischen Problemen einladen, gemeinsam an Filmen, Musik oder Texten zu arbeiten. Diese Initiative zeigt, wie wichtig kreative Ausdrucksformen für die Heilung und das Miteinander sind.

Aber auch die jüngeren Talente kamen nicht zu kurz: Die Online-Schülerzeitung „Die Drachenflüsterer“ der Grundschule Sankt-Georg in Rostock erhielt ebenfalls einen Preis. Die Viertklässler forschen, schreiben, fotografieren und veröffentlichen ihre Beiträge digital, um die Grundlagen des Journalismus zu erlernen und Teamarbeit zu praktizieren. Beide Projekte wurden mit jeweils 750 Euro prämiert, eine wertvolle Unterstützung, die ihnen helfen wird, ihre kreativen Visionen weiter zu verfolgen.

Medienkompetenzpreis MV – Ein Zeichen der Wertschätzung

Der Medienkompetenzpreis Mecklenburg-Vorpommern wird seit 2006 von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern verliehen und würdigt herausragende Projekte in der Medienarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Dabei liegt der Fokus nicht auf der Qualität des Endprodukts, sondern auf dem Prozess der Medienarbeit, was die Auszeichnungen besonders wertvoll macht. Auch das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich seit 2008 an diesem wichtigen Preis. Seit 2020 hat sich zudem das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern dem Vorhaben angeschlossen.

Die Preisverleihung des Medienkompetenzpreises 2026 fand im Rahmen des FiSH-Filmfestivals statt, das in diesem Jahr insgesamt 70 von 813 eingereichten Filmen und Projekten bis zum Sonntag im Stadthafen präsentiert. Unter den weiteren Auszeichnungen sticht das generationsübergreifende Podcast-Projekt „Windmühlen Montis on Air“ des Kinder- und Bürgerhauses Windmühle in Neubrandenburg hervor, sowie das Social-Media-Projekt „Medienbildung für Alle“ des regionalen beruflichen Bildungszentrums. Das Medienzentrum Greifswald wurde für das Antisemitismusprojekt „Erinnern und Erleben: Jüdisches Leben in Greifswald“ geehrt, und der Preis für das „Projekt des Jahres“ ging an das Jugend- und Kinderfilmfestival des Kinos Boizenburg.

Ein Blick in die Zukunft

Der Medienkompetenzpreis ist mehr als nur eine Auszeichnung; er ist ein Ansporn für alle Beteiligten, sich weiter mit Medienarbeit auseinanderzusetzen und kreative Projekte ins Leben zu rufen. Die nächste Preisverleihung wird am 23. April 2026 stattfinden, und die Vorfreude auf neue, inspirierende Projekte ist bereits jetzt spürbar. Denn in einer Zeit, in der Medienkompetenz mehr denn je gefragt ist, ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Stimme zu erheben und ihre Ideen zu verwirklichen.

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Insgesamt zeugen die diesjährigen Preisträger von der kreativen Vielfalt und dem Engagement in der Region. Mit Projekten wie den „Mad Artists“ und „Die Drachenflüsterer“ wird deutlich, dass Rostock und Mecklenburg-Vorpommern eine lebendige Medienszene beherbergen, die es zu fördern gilt. Wir dürfen gespannt sein, welche neuen Geschichten und Perspektiven die kommenden Generationen uns präsentieren werden!