Der FC Hansa Rostock hat sich am 28. April 2026 mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den Greifswalder FC ins Finale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern geschossen. In einem Spiel, das lange Zeit von einer soliden Defensive geprägt war, war es letztlich eine Flanke von Maximilian Krauß in der Nachspielzeit, die den entscheidenden Kopfballtreffer von Andreas Voglsammer ermöglichte. Mit diesem späten Tor in der 90.+1 Minute konnte Hansa Rostock eine mögliche Blamage abwenden und sich für das Endspiel qualifizieren.

Die Partie begann um 17:53 Uhr und war in der ersten Halbzeit ein wahrer Kampf an der Verteidigungslinie. Greifswald, der Tabellenletzte der Regionalliga Nordost, zeigte sich in dieser Phase defensiv stark und ließ Rostock keine nennenswerten Torchancen. Die einzige Möglichkeit in den ersten 45 Minuten ergab sich aus einem Freistoß von Kenan Fatkic in der 29. Minute. Der Spielstand blieb zur Halbzeit torlos, was die Zuschauer auf eine spannende zweite Hälfte hoffen ließ.

Ein Geduldsspiel mit Happy End

Nach dem Seitenwechsel wurde Greifswald mutiger und versuchte, offensivere Akzente zu setzen, doch auch sie konnten keine klaren Tormöglichkeiten herausspielen. Hansa Rostock blieb hingegen ebenfalls ohne Durchschlagskraft im Angriff und musste bis zur Nachspielzeit warten, um den erlösenden Treffer zu erzielen. Die Rostocker waren vor dieser Partie in der Dritten Liga auf dem 5. Platz und benötigten den Pokalsieg dringend, um sich eine Chance auf die DFB-Pokal-Teilnahme zu wahren.

Im Finale am 23. Mai in Greifswald trifft Hansa Rostock auf den Sieger des Duells zwischen SV Pastow, einem Sechstligisten, und Anker Wismar, einem Fünftligisten. Der Gewinner des Landespokals sichert sich nicht nur den Titel, sondern auch einen Platz im DFB-Pokal. Es bleibt abzuwarten, ob Rostock diese Gelegenheit nutzen kann, um sich für die nächste Runde im DFB-Pokal zu qualifizieren. Zudem muss die Mannschaft in der Dritten Liga mindestens den vierten Platz belegen, damit auch der unterlegene Finalist eine Chance auf einen Startplatz im DFB-Pokal hat.

Schwieriger Weg zum Erfolg

Das Halbfinale gegen Greifswald war für Hansa Rostock nicht nur ein Test für die Spieler, sondern auch eine Gelegenheit, sich von der Niederlage gegen SSV Jahn Regensburg, die sie mit 2:5 hinnehmen mussten, zu rehabilitieren. Die Spieler waren sichtlich gefordert, die durchwachsenen Leistungen der letzten Spiele hinter sich zu lassen. Das Team um Trainer und Verantwortliche wird nun alles daran setzen, um im Finale die nötige Leistung abzurufen und den Pokalsieg zu erringen.

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Die Spannung bleibt hoch, nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den Fans, die sich auf das bevorstehende Finale freuen dürfen. Das zweite Halbfinale zwischen SV Pastow und Anker Wismar wird am Donnerstag ausgetragen und wird zeigen, wer der nächste Gegner von Hansa Rostock im Endspiel sein wird. Das Landespokalturnier hat erneut bewiesen, wie unberechenbar der Fußball sein kann, und dass der Weg zum Erfolg oft steinig ist.