Hansa Rostock hat sich mit einem knappen, aber hart erkämpften 1:0-Sieg gegen den Greifswalder FC ins Landespokalfinale gezittert. Trainer Daniel Brinkmann hatte vor dem Spiel eine Reaktion von seiner Mannschaft gefordert, nachdem die Leistung in der 3. Liga zuletzt enttäuschend war. Das Team begann verhalten, dominierte zwar den Ballbesitz, konnte jedoch keine nennenswerten Torchancen herausspielen.

Die erste Halbzeit endete torlos, was vor allem der soliden Defensivarbeit der Greifswalder zuzuschreiben war. In der 29. Minute scheiterte Kenan Fatkic mit einem Freistoß, der vom Torwart Jakub Jakubov über die Latte gelenkt wurde. Während Greifswald in der ersten Hälfte als Tabellenletzter der Regionalliga Nordost defensiv stabil stand, blieben die Rostocker Angriffe oft im Ansatz stecken.

Ein torloses Spiel mit wenigen Höhepunkten

Nach der Pause kam Greifswald besser ins Spiel und drang mehrfach gefährlich in den Strafraum ein. Ein Abschluss von Soufian Benyamina in der 52. Minute war jedoch nicht ausreichend, um die Rostocker Defensive in Bedrängnis zu bringen. In der 62. Minute schoss Kenan Fatkic aus der zweiten Reihe über das Tor, und die Unsicherheit im Rostocker Spiel war spürbar. Doch die Rostocker Defensive blieb im laufenden Wettbewerb ohne Gegentor und bewies ihre Stabilität.

In der Nachspielzeit dann der entscheidende Moment: Andreas Voglsammer erzielte in der 90.+1 Minute nach einer präzisen Flanke von Maximilian Krauß das erlösende Tor. Trotz der anhaltenden Schwierigkeiten im Spiel lobte Voglsammer die Abwehrarbeit und äußerte Selbstkritik, betonte jedoch auch die Notwendigkeit, mehr Torchancen herauszuspielen. Mittelfeldspieler Jonas Dirkner hob die mentale Stärke der Mannschaft hervor, die in schwierigen Phasen des Spiels entscheidend war.

Auf ins Finale und der Blick auf die Liga

Mit diesem Sieg hat Hansa Rostock das Endspiel im Landespokal erreicht und trifft dort auf den SV Pastow oder FC Anker Wismar. Der Sieg ist auch von großer Bedeutung für die Qualifikation zum DFB-Pokal in der kommenden Saison. Das zweite Halbfinale wird am Donnerstag ausgetragen, und Rostock kann sich nun auf das nächste Liga-Spiel gegen Alemannia Aachen am 36. Spieltag konzentrieren.

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Das Spiel fand im ausverkauften Greifswalder Volksstadion vor 4.990 Zuschauern statt und war für die Rostocker eine wichtige Gelegenheit, sich für die 1:2-Niederlage in der Liga gegen Alemannia Aachen zu rehabilitieren. Die Rostocker Fans können nun auf eine erfolgreiche Pokalsaison hoffen und sehen, dass die Mannschaft trotz der Herausforderungen stets gewillt ist, zu kämpfen und sich weiterzuentwickeln.