Heute, am 31. Mai 2026, beginnt in Mecklenburg-Vorpommern ein ganz besonderes Event, das die Herzen der Plattdeutsch-Fans höher schlagen lässt: Die Plattdeutschen Wochen! Bis zum 28. Juni dürfen wir uns auf ein prall gefülltes Programm freuen, das von Lesungen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten und Volksfesten reicht. Wer hätte gedacht, dass wir in diesen Wochen so viel plattdeutsche Kultur erleben dürfen?

Die Eröffnung findet im Staatlichen Museum Schwerin statt, wo wir nicht nur in die Welt des Plattdeutschen eintauchen können, sondern auch Audioguides auf Plattdeutsch angeboten werden. Das klingt nach einer spannenden, akustischen Reise! Und das Beste: Die Band „Tüdderkram“ sorgt für Live-Musik, während ein Film zur Geschichte des Museums auf Plattdeutsch gezeigt wird. Oh, das wird sicher ein Fest für die Sinne!

Ein buntes Programm und viele Initiativen

Am 6. Juni dürfen wir uns auf den „12. Plattdütsch-Bäukerdag“ in Rostock freuen, wo plattdeutsche Neuerscheinungen vorgestellt werden. Und nur wenige Tage später, am 14. Juni, wird der 20. Norddeutsche Tag in Dömitz gefeiert – das wird ein richtiges Spektakel mit Bühnenprogramm, Kunsthandwerkermarkt und traditionellem Tanz! Es ist wirklich bemerkenswert, wie viele kleine Initiativen und Vereine eigene Veranstaltungen auf die Beine stellen, um die plattdeutsche Sprache und Kultur zu fördern.

Die Bilanz der letzten Plattdeutschen Wochen war bereits positiv: 2024, als die 4. Plattdeutschen Wochen endeten, wurde die große Anzahl von fast 70 Angeboten gezählt! Dazu gehörten Gesprächsrunden und thematische Lesungen in Städten wie Neubrandenburg und Greifswald, die zeigen, dass Plattdeutsch in Kitas und Schulen an Bedeutung gewinnt. Das ist doch ein Grund zum Feiern!

Kulturelle Höhepunkte und das Wort des Jahres

Ein weiteres Highlight ist die Vorstellung des Heimatkalenders „Voss un Haas“ für 2027, der literarische Texte und Informationen zu Institutionen des Plattdeutschen enthält. Kuratiert wird er von der Autorin und NDR-Moderatorin Susanne Bliemel. Hier wird die Tradition des „Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinschen und Mecklenburg-Strelitzschen Kalenders“ aus dem Jahr 1864 fortgeführt – eine spannende Zeitreise!

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Die Plattdeutschen Wochen dienen nicht nur der Feier der Sprache, sondern auch der Förderung junger Talente. In diesem Jahr wird zum ersten Mal ein Jugendpreis vergeben. Ein Schritt in die richtige Richtung, denn die nächste Generation braucht Raum, um die plattdeutsche Sprache zu leben und zu lieben. Und nicht zu vergessen, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die Schirmherrschaft übernommen, was die Bedeutung dieses Events unterstreicht.

Ein Rückblick auf große Namen

Wenn wir über Plattdeutsch sprechen, dürfen wir die großen Namen der Literatur nicht vergessen. Fritz Reuter aus Stavenhagen, der mit seinen Werken unvergessliche Spuren hinterlassen hat, und Martha Müller-Grählert, die das berühmte „Ostseewellenlied“ verfasste, sind nur einige der herausragenden Persönlichkeiten. Ihre Erinnerungen leben an vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern weiter, und es ist wichtig, dass wir diese Traditionen hochhalten.

Das Fritz-Reuter-Museum in Stavenhagen und die Gedenkstätte für Alwine Wuthenow in Greifswald sind Orte, an denen wir tief in die plattdeutsche Literatur eintauchen können. Die Tradition wird bis heute von zahlreichen Autorinnen und Autoren fortgeführt, was uns zeigt, dass die plattdeutsche Sprache lebendig ist und auch in der modernen Welt ihren Platz hat.

Die Plattdeutschen Wochen sind nicht nur eine Feier der Sprache, sondern auch ein Zeichen dafür, wie wichtig es ist, unsere kulturellen Wurzeln zu pflegen. Es wird also Zeit, sich ins Getümmel zu stürzen und die Vielfalt der plattdeutschen Kultur zu genießen! Wir sehen uns an den Veranstaltungen!