Die Badesaison hat in Mecklenburg-Vorpommern so richtig Fahrt aufgenommen. Mit einer überwältigenden Zahl von 97 Prozent der Badestellen, die entweder ausgezeichnet oder gut bewertet sind, können sich die Wasserratten auf einen spritzigen Sommer freuen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem der Anteil bei 96,6 Prozent lag, ist das definitiv ein Grund zum Feiern!
In Krugsdorf bei Pasewalk stellte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) die neue Badegewässerkarte vor. Ein Ort voller frischer Luft und guter Neuigkeiten! Dies zeigt, dass die Region sich um ihre Gewässer kümmert und die Qualität der Badestellen kontinuierlich überwacht. Auch die örtlichen Gesundheitsämter haben ihre Hausaufgaben gemacht und entnehmen während der Badesaison bis zum 10. September alle vier Wochen Wasserproben.
Wasserqualität im Fokus
Die Ergebnisse der Wasserproben werden im Labor des Landesgesundheitsamtes untersucht und auf der Badegewässerkarte veröffentlicht. Eine klare Sache, wenn man bedenkt, dass 444 Badestellen mittlerweile ausgezeichnete Wasserqualität aufweisen – im Jahr 2023 waren es noch 432. Allerdings gibt es auch Schattenseiten: Der Schwandter See im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist aktuell aufgrund mehrfach überschrittener mikrobiologischer Grenzwerte vom Baden ausgeschlossen. Hier sollte man unbedingt auf die Warnungen der Gesundheitsbehörden hören!
Wasserqualität ist ein sensibles Thema, und die Ministerin betont, dass Rücksichtnahme und richtige Müllentsorgung einen entscheidenden Beitrag leisten. Wer denkt schon an seinen Kaffeebecher oder die Plastiktüte, wenn er ins kühle Nass springt? Aber hey, jeder kann seinen Teil dazu beitragen, damit die Badegewässer weiterhin so einladend bleiben.
Die Entwicklung der Badestellen
Ein interessanter Aspekt: Die Zahl der Badestellen mit ausreichender Qualität ist von zwölf im Jahr 2025 auf nur noch sechs in diesem Jahr gesunken. Das klingt ja zunächst einmal positiv, aber das zeigt auch, dass wir auf der Hut sein müssen. Außerdem wurden drei Gewässer von der Badegewässerkarte gestrichen, weil sie über fünf Jahre hinweg als mangelhaft bewertet wurden – der Massower See, der Cantnitzer See und der Stadtsee Woldegk. Es ist also ein ständiger Prozess, sich um die Gewässer zu kümmern.
Ein kurzes Blick auf die Gesamtlage in Deutschland: In der Badesaison 2024 wurden 2.291 Badegewässer untersucht, und 98 Prozent erfüllten die Qualitätsanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Das ist doch schon mal eine Ansage! Fast 91 Prozent der deutschen Badegewässer erhielten sogar die Note „ausgezeichnet“. Dennoch gab es neun Gewässer, die von der Europäischen Kommission als „mangelhaft“ eingestuft wurden – das verdeutlicht, dass wir nicht nachlassen dürfen.
Ein ganz normaler Sommer in Mecklenburg-Vorpommern kann also beginnen – mit einer hohen Wasserqualität und einem erfreulichen Blick auf die Badestellen. Wir müssen nur darauf achten, dass wir die Gewässer weiterhin respektieren und sauber halten, damit wir auch in Zukunft unbeschwert baden können!