In Neustrelitz brodelt die Kreativität! Das zweite Jugendforum unter dem Motto „Deine Stadt. Deine Meinung. Dein Jugendforum.“ brachte am vergangenen Wochenende Jugendliche aus Neustrelitzer Schulen zusammen, und das in einem Ambiente, das kaum besser hätte sein können: dem Kulturquartier. Es war ein Ort, wo Ideen sprudelten und die Stimmen der Jugend gehört wurden. Jan Kuschkowitz, der sich als Mitglied des Jugendrats vorstellte, warb nicht nur um neue Gesichter für sein Team, sondern stellte auch die spannende Arbeit des Jugendrats vor. Hier geht es nicht nur um Reden, sondern um Taten!

Als Lucie Luther, ein aktives Mitglied des Jugendrats bis 2024, online über den neu gegründeten Dachverband für Kinder- und Jugendgremien in Mecklenburg-Vorpommern berichtete, war das ein echter Augenöffner. Die Bedeutung von Jugendbeteiligung – die wurde an diesem Tag mehr als deutlich. In verschiedenen Workshops, unter anderem von Michael Steiger, der spielerisch menschliche Werte thematisierte, bis hin zu Wibke Seifarth, die wichtige Themen für Neustrelitz sammelte, wurde klar: Hier sind die Jugendlichen die Architekten ihrer eigenen Zukunft. Josefin Forberger vom Planungsamt informierte über aktuelle Vorhaben – das war ein echter Clou!

Beteiligung und Mitgestaltung

Aber das war noch nicht alles! Catleen Ficker von der AWO führte eine inspirierende Ideenwerkstatt durch, wo die Teilnehmer ihre Gedanken und Vorschläge einbringen konnten. Die Ergebnisse dieser kreativen Prozesse sollen nicht in einer Schublade verschwinden, sondern in die Arbeit des Jugendrats einfließen und dort Gehör finden. Das ist doch einfach genial! Die Abschlussveranstaltung mit dem Film „Immer Heimat – deine Jugend, dein Raum“ des Landesjugendrings hatte dann noch einmal einen besonderen emotionalen Kick. Es war spürbar, das wachsende Interesse der Jugend an Mitgestaltung in Neustrelitz. Und das ist genau das, was man sich wünscht: dass die jungen Menschen nicht nur zuhören, sondern aktiv mitreden!

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche, je nach ihren Interessen, Einfluss auf kommunale Entscheidungen nehmen können. Es gibt da ein Beispiel: Bei einem Neubau eines Supermarktes an einem früheren Standort ist die Beteiligung weniger wichtig als bei einem neuen Standort, wo vielleicht ein Skateplatz war. Klar, das sind alles Themen, die so aufbereitet werden müssen, dass die jungen Leute sie verstehen können – und das ist nicht immer einfach, aber notwendig!

Ein starkes Netzwerk für die Jugend

Das Bundesjugendministerium fördert nicht nur die politische Beteiligung junger Menschen, sondern setzt sich auch für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie ein. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die Stimmen der jungen Generation gleichwertig zu den älteren werden. Es ist spannend zu beobachten, dass es immer mehr Initiativen gibt, die sich für die Beteiligung von Jugendlichen einsetzen. Die Entwicklung einer digitalen Beteiligungsplattform, die ab dem zweiten Quartal 2026 verfügbar sein soll, zeigt, dass die Zukunft der Jugendbeteiligung digital und interaktiv gestaltet wird.

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Mit den JugendPolitikTagen 2025 und der BundesJugendKonferenz im Jahr 2024 stehen weitere Gelegenheiten bevor, für den Dialog zwischen jungen Menschen und der Politik. Das ist der Weg, um die Anliegen und Ideen der nächsten Generation auf die politische Agenda zu setzen. Auch die Fachkräfte, die die Jugendlichen begleiten, sollen gut ausgebildet werden – denn nur so kann die Einbeziehung in relevante Entscheidungen wirklich gelingen.