Heute, am 13. Mai 2026, war in Neustrelitz richtig was los! Das Handwerkerausbildungszentrum hatte 380 Schüler aus Neustrelitz, Blankensee, Feldberg, Waren und Demmin eingeladen – und das war kein gewöhnlicher Schultag. Der „Tag der Zukunft“ stand auf dem Programm, und das Ziel? Mehr als nur trockene Informationen über Handwerksberufe zu vermitteln! Stattdessen öffnete sich eine Welt voller Möglichkeiten und praktischer Erfahrungen. Über 30 verschiedene Gewerke präsentierten sich und boten den jungen Leuten die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen.
Die Schüler waren begeistert von den 22 Workshops, die sie durch verschiedene Handwerksbereiche führten. In der Tischlerei etwa wurden fröhlich Vogelhäuschen aus vorgefertigten Hölzern gezimmert, während in der Schlosserei kreative Handyhalter aus Aluminium gebogen wurden. Und das Friseurhandwerk? Das wurde an Modellen und Freundinnen ausprobiert – ein echtes Erlebnis für die angehenden Stylisten! Axel Hochschild, der Präsident der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, hob den direkten Austausch zwischen Schülern, Auszubildenden, Ausbildungsmeistern und Unternehmen hervor. „Das ist wichtig, um den jungen Leuten die Vielfalt des Handwerks näherzubringen“, sagte er.
Praktische Einblicke und Zukunftsperspektiven
Und nicht nur die Workshops waren ein Hit! Holger Lobitz, der für das Azubimarketing zuständig ist, äußerte den Wunsch, dass mehr Betriebe bei solchen Veranstaltungen mitwirken. Wer weiß, vielleicht werden wir beim nächsten Mal noch mehr spannende Angebote sehen? Überhaupt gibt es im Handwerk tolle Möglichkeiten – Schülerpraktikumsprämien von 120 Euro pro Woche für bis zu drei Wochen sind nur ein Beispiel. Da kann man schon mal überlegen, in welche Richtung es gehen soll.
Einige Schülerinnen und Schüler hatten bereits klare Vorstellungen. Nele Ansehl aus Neustrelitz hatte sichtlich Spaß, als sie mit einem Kleinbagger arbeitete. Und die drei Schülerinnnen der IGS Neustrelitz, Alexa (16) und Lilli (15) haben bereits konkrete Berufspläne. Kim Schelle (16) hingegen denkt über die Bundeswehr nach. Während Angelina und Elisabeta, die aus der Ukraine stammen, über eine Ausbildung bei der Polizei nachdenken, hat Elisabeta auch Interesse an Steuerberatung. Nadia, ebenfalls aus der Ukraine, plant, Friseurin zu werden, während Anastasia noch auf der Suche nach ihrer beruflichen Richtung ist. Man könnte sagen, die Zukunft ist bunt und vielfältig!
Ein Blick über den Tellerrand
Und das ist noch nicht alles! Veranstaltungen wie der „Tag des Handwerks“ sind entscheidend, um die Sichtbarkeit von Betrieben und Innungen bei Schülerinnen und Schülern zu erhöhen. Hier können sie potenzielle Auszubildende kennenlernen und sich als Arbeitgeber präsentieren. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Teilnahme, sei es durch Betriebserkundungen, Workshops oder sogar durch Schulbesuche von Azubibotschafter*innen. Die Rahmenbedingungen für solche Angebote sind auf den Buchungsplattformen gut einsehbar und helfen den Betrieben, alles gut zu organisieren.
Obwohl die Schüler unfallversichert sind und die Haftpflichtversicherung bei den Schulen liegt, ist die Aufsichtspflicht während der Veranstaltungen ein wichtiges Thema. In der heutigen Zeit, wo alles schnelllebig ist, ist es wichtig, dass die Schüler auch wirklich sicher sind. Wenn dann noch Teilnahmebescheinigungen per E-Mail angefordert werden können und Fotos von den Aktionen veröffentlicht werden, gibt es gleich noch einen tollen Erinnerungswert dazu! Jeder Moment zählt, besonders wenn es darum geht, die eigene Zukunft zu gestalten.
Insgesamt zeigt sich, dass die handwerklichen Berufe nicht nur Zukunftsperspektiven bieten, sondern auch eine große Vielfalt an persönlichen Erfahrungen und Fähigkeiten fördern. Die Schüler von heute sind die Handwerker von morgen – und sie haben die Möglichkeit, die Welt mit ihren Händen zu gestalten. Wer weiß, vielleicht laufen wir schon bald den nächsten Tischler oder die nächste Friseurin über den Weg, die an einem solchen Tag das Handwerk für sich entdeckt haben!