In der gemütlichen Stadt Neustrelitz, wo die Seen glitzern und die Luft nach frischem Grün duftet, erstrahlt die Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz mit einer besonderen Ausstellung. Hier werden die Werke des 2020 verstorbenen Bildhauers Uwe Maroske präsentiert. Die Ausstellung trägt den vielsagenden Titel „Figur und Landschaft“ und ist ein echtes Fest für die Sinne. Eine Auswahl von Gouachen und Aquarellen, von denen einige zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit erblicken, lädt dazu ein, die Verbindung zwischen Mensch und Natur zu erkunden. Schließlich waren einige dieser Werke noch unvollendet, als Maroske seine Pinsel niederlegte. Es ist fast so, als würde man ihm beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Uwe Maroske, der am 15. Mai 1951 in Templin das Licht der Welt erblickte und am 23. November 2020 viel zu früh verstarb, hinterließ nicht nur eine große Lücke in der regionalen Kunstszene, sondern auch viele Spuren, die tief in Neustrelitz verwurzelt sind. Über 30 Jahre lang war er Kurator der Ausstellungen in der Sparkasse und setzte sich leidenschaftlich für die Kunst und die Künstler seiner Heimat ein. Seine Tochter, Mara Maroske, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe ihres Vaters fortzuführen und die Kunst in der Region weiterhin zu fördern.

Ein Künstler mit vielen Facetten

Maroske war nicht nur ein talentierter Bildhauer, sondern auch ein leidenschaftlicher Kunstvermittler. Er studierte von 1971 bis 1976 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und schloss sein Studium als Diplombildhauer ab. Nach seinem Umzug in den Bezirk Neubrandenburg im Jahr 1976, wo er seine künstlerische Laufbahn weiter verfolgte, wurde er Mitgründer der „Plastikgalerie“ in der historischen Schlosskirche Neustrelitz. Hier zeigte er Werke von Größen wie Rodin und Giacometti, was für ihn eine Herzensangelegenheit war. Außerdem war er aktiv an der Entstehung der Kunsthalle Wittenhagen beteiligt und schuf unter anderem ein Relief für die Fallada-Gedenkstätte in Carwitz.

Sein künstlerisches Schaffen war geprägt von einer tiefen Verbundenheit zur Region Uckermark und den Künstlern dort. Maroske war ein geschätzter Kollege und Freund, nicht nur für seine Familie, sondern auch für viele Künstler, die in seinem Schatten wachsen konnten. Das Engagement für die Kunst war ihm stets wichtig, und es ist kein Wunder, dass die Galerie der Sparkasse über 100 Expositionen seit ihrer Gründung durchgeführt hat. Die aktuellen Werke, die bis zum 13. Juli in Neustrelitz zu sehen sind, bringen einen Teil seines künstlerischen Lebenswerks zurück in die Öffentlichkeit.

Ein bleibendes Erbe

Die Verbindung zwischen menschlichen Figuren und Landschaften in Maroskes Arbeiten ist nicht nur ein ästhetisches Spiel, sondern spiegelt auch seine Lebensphilosophie wider. Seine Figuren scheinen sich harmonisch in die Landschaften einzufügen und ins Abstrakte überzugehen – ein Ausdruck seiner Sicht auf die Welt. Diese Ausstellung ist nicht nur eine Hommage an den Künstler, sondern auch ein Aufruf, die Schönheit und die Geschichten der Region neu zu entdecken.

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Der Verlust von Uwe Maroske hat viele seiner Weggefährten und Freunde tief bewegt. Der Kunstverein plant sogar, ihm ein Denkmal zu setzen, und eine seiner Figuren soll in Templin am Eichwerder aufgestellt werden. Ein schöner Gedanke, der zeigt, wie sehr seine Kunst und sein Einsatz für die kreative Gemeinschaft geschätzt werden. In der Sparkasse in Neustrelitz wird sein Erbe lebendig gehalten, und jeder Besucher hat die Möglichkeit, sich von seiner Kunst inspirieren zu lassen.

Die Ausstellung „Figur und Landschaft“ ist mehr als nur eine Ansammlung von Bildern. Sie ist ein Fenster in die Seele eines Künstlers, der sein Leben der Kunst gewidmet hat. Wer in die Galerie der Sparkasse in Neustrelitz eintaucht, wird nicht nur Maroskes Kunst erleben, sondern auch ein Stück Geschichte, das bis heute nachhallt.