Heute ist der 20.05.2026, und während sich die Sonne über Neustrelitz erhebt, gibt es einige Neuigkeiten aus dem Bahnverkehr, die Reisende in Norddeutschland betreffen. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass es aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen zu Änderungen im Fahrplan kommt. Insbesondere auf den Linien RE3 und RE5 wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Wer also plant, zwischen Bernau und Berlin Hbf zu reisen, sollte unbedingt weiterlesen!
Die Baumaßnahme, die für die Zugausfälle verantwortlich ist, beginnt ab dem 26. Mai 2026 um Punkt 00:00 Uhr und endet am 13. Juni 2026 um 23:59 Uhr. Das bedeutet, dass Reisende in diesem Zeitraum alternative Verbindungen ab oder bis Berlin-Lichtenberg nutzen sollten. Auf der RE3 fallen die Züge zwischen Bernau (b Berlin) und Berlin Hbf komplett aus. Die Züge von Angermünde nach Berlin Gesundbrunnen werden über Berlin Hohenschönhausen nach Berlin-Lichtenberg umgeleitet, mit dem kleinen Wermutstropfen, dass der Halt in Berlin-Gesundbrunnen entfällt. Auch die RE5-Züge, die ab Oranienburg starten, nehmen eine Umleitung über Berlin Hohenschönhausen nach Berlin-Lichtenberg, wobei Halte in Berlin Südkreuz, Berlin Potsdamer Platz und Berlin Hbf wegfallen.
Aktuelle Fahrplaninfos und Tipps
Für alle Reisenden ist es wichtig, die geänderten Fahrpläne zu beachten, die ab dem 20. Mai 2026 in der Reiseauskunft unter bahn.de, im DB Navigator und in der VBB-App „Bus & Bahn“ einsehbar sind. Die Informationen sind dort stets aktuell und bieten eine gute Übersicht, auch wenn es mal zu größeren Umleitungen kommt. Und keine Sorge, für die Unbequemlichkeiten sorgt die Deutsche Bahn mit einer Störungskarte, die aktuelle Zugausfälle und Streckenunterbrechungen zeigt. Echtzeit-Positionen der Züge sind ebenfalls über das Zugradar erreichbar. Das ist doch echt praktisch!
Die Pünktlichkeit, die im Jahr 2023 bei etwa 64 % der Fernverkehrszüge lag, ist ein weiteres Thema, das nicht ignoriert werden kann. Im Vergleich zu 2022, wo es immerhin 65,2 % waren, sieht man, dass es noch Raum für Verbesserungen gibt. Besonders die DB Regio-Züge glänzten im ersten Quartal 2023 mit einer Pünktlichkeit von 92 bis 93 %. Aber warum gibt es überhaupt so viele Unpünktlichkeiten? Baustellen, Sanierungen, technische Störungen und vieles mehr tragen dazu bei, dass Reisende manchmal etwas länger auf ihren Zug warten müssen.
Zukunftsausblick und Maßnahmen
Ein Lichtblick könnte das Programm SB² – Bauen im Takt sein, das darauf abzielt, die Baubetroffenheit von Zügen bis 2027 um 30 % im Vergleich zu 2023 zu reduzieren. Das klingt vielversprechend und könnte Reisenden in Zukunft ein entspannteres Reisen ermöglichen. Besonders die Instandhaltungsarbeiten sollen besser getaktet durchgeführt werden, was schon im ersten Halbjahr 2025 zu einer Steigerung der Taktkonformität auf 85 % führte. So könnten wir alle bald von stabileren Fahrplänen profitieren!
Wer also in den nächsten Wochen mit der Bahn unterwegs ist, sollte sich gut informieren und gegebenenfalls einen Plan B in der Tasche haben. Nichts ist ärgerlicher, als bei einer Reise in die Hauptstadt am Gleis zu stehen und dann zu hören, dass der eigene Zug nicht fährt. Bleiben Sie auf dem Laufenden und nutzen Sie die digitalen Möglichkeiten, die die Deutsche Bahn bietet. Denn Reisen soll ja schließlich Freude bereiten, auch wenn es manchmal etwas holprig zugehen kann!