Kreative Köpfe im Rampenlicht: Das 31. Jugendmedienfest in Neubrandenburg
Heute ist der 10.06.2026, und in Neubrandenburg, genauer gesagt im Kino „Latücht“, brummt es vor kreativer Energie. Der Grund dafür? Das 31. Jugendmedienfest des Latücht Vereins, das über drei Tage hinweg Kinder und Jugendliche aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zusammenbringt. Von Mittwoch bis Freitag, also bis zum Wochenende, stehen nicht nur die neuesten Medienbeiträge im Rampenlicht, sondern auch die jungen Talente, die hinter diesen kreativen Werken stecken.
Holm Henning Freier, der Geschäftsführer des Latücht Vereins, hat ein spannendes Programm auf die Beine gestellt. Knapp 80 Beiträge erwarten die Besucher, und es gibt für jeden etwas – vom Radiowettbewerb „Freisprecher“, der wichtige Themen wie Mobbing, Inklusion und Erinnerungskultur behandelt, bis hin zu einem Videowettbewerb, bei dem in diesem Jahr erstmals Kurzfilme von Schülern aus Nevers, der französischen Partnerstadt Neubrandenburgs, vorgestellt werden. Ein echter Austausch über Grenzen hinweg!
Wettbewerbe und Preisverleihungen
Die Preisverleihung am Freitag wird ein besonderes Highlight sein. Hier werden die besten Werke in drei Kategorien ausgezeichnet: dem Jugendvideowettbewerb M-V, dem Schulvideowettbewerb „Video macht Schule“ und dem Jugendradiowettbewerb „Freisprecher“. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Engagement und Kreativität in den Beiträgen steckt. Da kann man schon mal ins Schwärmen geraten!
Im Rahmen des Jugendmedienfestes wird deutlich, wie wichtig Medienbildung für die jüngere Generation ist. Die Themen, die die Jugendlichen behandeln, sind nicht nur aktuell, sondern auch gesellschaftlich relevant. Es wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt – eine echte Plattform für die Stimme der Jugend.
Ein Blick über die Grenzen
Wer denkt, dass das Jugendmedienfest nur auf Neubrandenburg beschränkt ist, der irrt. Im Jahr 2025 fand bereits der ARD-weite Jugendmedientag statt, der eine Vielzahl von Angeboten für junge Menschen bot. Workshops zu Themen wie dem Einsatz von KI in der Medienproduktion oder der Erstellung von Inhalten für soziale Netzwerke waren da nur der Anfang. Auch die Chancen und Risiken von KI wurden beleuchtet, und das nicht nur in großen Städten wie Leipzig oder Dresden, sondern auch für die Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Austausch zwischen den verschiedenen Initiativen ist wichtig. So wurde beim ARD Jugendmedientag eine Diskussion über den Unterschied zwischen politischen Influencern und öffentlich-rechtlichem Journalismus angestoßen. Diese Themen sind nicht nur für die Medienmacher von Interesse; sie betreffen uns alle. Jugendliche sind heute mehr denn je mit Informationen konfrontiert, und es ist entscheidend, dass sie lernen, kritisch damit umzugehen.
Ob beim Jugendmedienfest oder beim ARD Jugendmedientag – es zeigt sich, dass die Medienbildung einen festen Platz im Leben der Jugendlichen einnimmt. Und das ist auch gut so! Denn wer könnte besser über die eigene Generation sprechen, als die Jugendlichen selbst? Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Medienlandschaft weiter entwickeln wird und welche neuen Stimmen in Zukunft Gehör finden werden.
