Der SC Freiburg hat Geschichte geschrieben! In einem packenden Halbfinal-Rückspiel der Europa League besiegten die Breisgauer Sporting Braga mit 3:1 und ziehen damit erstmals in ein internationales Finale ein. Am 20. Mai heißt es dann Daumen drücken, wenn es in Istanbul gegen Aston Villa geht. Trainer Julian Schuster war nach dem Spiel überglücklich und konnte sein strahlendes Lächeln kaum verbergen.

Vor 33.700 Fans, darunter auch der ehemalige deutsche Nationaltrainer Joachim Löw, übernahmen die Freiburger von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der 6. Minute musste Mario Dorgeles von Braga vorzeitig duschen gehen, nachdem er Jan-Niklas Beste mit einer Notbremse zu Fall brachte. Die Freiburger ließen sich nicht zweimal bitten. Lukas Kübler erzielte das erste Tor nach einem Gewühl im Strafraum, als der Ball an den Innenpfosten sprang und Kübler zur Stelle war. In der 20. Minute ließ Johan Manzambi die Herzen der Fans erneut höher schlagen. Ein präziser Schlenzer aus 20 Metern ins rechte Eck – einfach ein Traumtor!

Auf dem Weg ins Finale

Mit einem 2:0 zur Halbzeit waren die Freiburger auf Kurs. Braga hatte zwar seine Chancen, darunter einen Schuss, der kurz vor der Halbzeit den Pfosten traf, doch Freiburg dominierte das Geschehen mit über 70% Ballbesitz. Nach dem Seitenwechsel drängten die Breisgauer auf das dritte Tor. Vincenzo Grifo und Matthias Ginter hatten Gelegenheiten, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Sogar Manzambi scheiterte an Braga-Torwart Lukas Hornicek. Aber das Team gab nicht auf und setzte alles daran, den Final-Traum zu verwirklichen.

In der 72. Minute war es dann soweit: Kübler schnürte mit seinem zweiten Treffer den Doppelpack und stellte auf 3:0. Ein kurzer Aufbäumen von Braga, der durch Pau Victor in der 79. Minute mit einem Anschlusstreffer belohnt wurde, konnte den Freiburger Jubel nicht trüben. Freiburgs Defensive, angeführt von Philipp Treu, hielt dem Druck stand und sicherte den verdienten Sieg. Sogar wenn man bedenkt, dass der Gegner mit Zeitspiel und defensiver Taktik versuchte, das Spiel zu seinen Gunsten zu wenden.

Ein Blick auf den Trainer

Julian Schuster, der seit 2018 das Traineramt beim SC Freiburg inne hat, hat mit seiner Mannschaft eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Die Leidenschaft und das Engagement, das er in die Arbeit steckt, sind unverkennbar. Das Team hat sich unter seiner Führung zu einer echten Einheit entwickelt. Es wird spannend sein zu sehen, wie er seine Spieler auf das große Finale vorbereitet. Weitere Informationen über den Trainer und seine Philosophie gibt es auf kicker.de.

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Der SC Freiburg hat sich mit diesem Triumph definitiv einen Platz in den Herzen der Fans gesichert, und die Vorfreude auf das Finale in Istanbul könnte nicht größer sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Freiburger die gleiche Leidenschaft und den Kampfgeist mit ins Endspiel nehmen, um vielleicht sogar den Pokal nach Hause zu holen.