In Ludwigslust, genauer gesagt in Kummer, hat sich heute Abend um 20:22 Uhr eine Meldung eingeschlichen, die Autofahrer aufmerken lassen sollte. Auf der Friedensstraße, wo das Tempolimit bei 50 km/h liegt, wurde eine mobile Radarfallenstation gesichtet. Der Stand der Informationen verrät uns, dass die Meldung aktuell ist – und für alle, die das Gaspedal gerne mal etwas stärker drücken, könnte es ein schmerzhaftes Nachspiel haben. Raser und Drängler müssen sich auf Bußgelder und mögliche Fahrverbote einstellen. Das, meine lieben Leser, ist kein Spaß! Die Polizei und die Ordnungsämter sind immer wachsam und haben ein wachsames Auge auf die Verkehrssicherheit. Ganz nach dem Motto: Sicherheit geht vor!
Es ist nicht nur in Ludwigslust wichtig, die Geschwindigkeitslimits zu beachten. Tatsächlich gibt es in Deutschland eine große Anzahl an Blitzern, die an den verschiedensten Orten aufgestellt sind. Über 52.000 fest installierte Radargeräte überwachen hierzulande den Verkehr. Die Blitzerkarte, die ständig aktualisiert wird, zeigt nicht nur die Standorte der Blitzanlagen, sondern auch die von mobilen Blitzern. Für Autofahrer ist es praktisch, denn durch Eingabe der Postleitzahl kann man sich schnell einen Überblick über die Blitzsituation in der eigenen Region verschaffen. Aber nicht nur Deutschland hat Blitzanlagen – die Karte erstreckt sich über mehr als 60 Länder. Eine tolle Erfindung, die uns helfen kann, rechtzeitig die Geschwindigkeit zu drosseln!
Die Regeln im Straßenverkehr
Erst im Jahr 2013 wurden die Bußgeldkatalog-Verordnung und die damit verbundenen Regelungen aktualisiert. Die Änderungen zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu verbessern, und das nicht ohne Grund. Wer die Geschwindigkeitslimits missachtet, kann in der Stadt bis zu 700 Euro Strafe zahlen – und das ist nicht alles. Auch Punkte im Fahreignungsregister sind zu erwarten. Die neuen Bußgelder für Verstöße gegen die Geschwindigkeitsgrenzen sind klar strukturiert: Innerorts gibt es für einen Verstoß von über 60 km/h eine Strafe von 700 Euro! Da wird einem schnell mulmig, wenn man an die eigene Geschwindigkeit denkt.
Außerdem sollten wir uns bewusst sein, dass die Nutzung von Rettungsgassen und das Fahren auf Gehwegen oder Radwegen ebenfalls mit hohen Bußgeldern bestraft werden kann. Bis zu 320 Euro und ein Fahrverbot können da durchaus auf einen zukommen. Es gibt also viele Gründe, beim Fahren Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer zu nehmen und die Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten. Das Ziel ist nicht nur, Geldbußen zu vermeiden, sondern auch, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Schließlich will niemand, dass ein Unfall passiert.
Wenn wir also über die mobile Blitzer-Situation in Ludwigslust sprechen, sollten wir auch alle anderen Aspekte des Straßenverkehrs im Hinterkopf behalten. Immer daran denken, dass der Verkehr nicht nur aus Autos besteht. Fußgänger und Radfahrer haben ebenso ihren Platz auf der Straße. Ein wenig Rücksichtnahme kann viel bewirken und hilft, die Straßen für alle sicherer zu machen. Und während die Polizei hier in Kummer ein wachsames Auge hat, können wir alle unseren Teil dazu beitragen, indem wir die Verkehrsregeln beachten und die Geschwindigkeit im Auge behalten.