Am 9. Juni 2026 wird im Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Greifswald ein ganz besonderes Ereignis gefeiert: das 60-jährige Abiturjubiläum! 25 Ehemalige aus verschiedenen Bundesländern haben sich zusammengefunden, um gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und alte Zeiten aufleben zu lassen. Es ist schon eine Tradition, dass sich diese Gruppe jährlich trifft, und die Freude über das Wiedersehen war heute spürbar – man könnte fast sagen, es war, als wären sie wieder Schüler. Sonja Hieke, eine der Teilnehmerinnen, äußerte, wie schön es sei, den alten Schulgeist wieder zu erleben.

Die Atmosphäre auf dem Schulhof war einfach großartig. Man hörte fröhliches Lachen und das Knistern von Erinnerungen, als sie ein gemeinsames Erinnerungsfoto machten. In der Aula wurden Urkunden verteilt, und dabei blätterten die Ehemaligen in alten Klassenbüchern. Rüdiger Arlt, ebenfalls Teilnehmer, sorgte mit einem Zitat aus seiner Abiturrede für ein nostalgisches Schmunzeln. Diese Momente sind es, die die Jahre verblassen lassen und den starken Zusammenhalt, den sie während ihrer Schulzeit erlebt hatten, wieder hervorrufen.

Ein Fest der Gemeinschaft

Die Organisation dieses Treffens war dank des Fördervereins des Gymnasiums gelungen, der auch die Spenden für neue technische Geräte und Möbel gesammelt hat. Es ist wirklich schön zu sehen, wie die ehemaligen Schüler bereit sind, etwas zurückzugeben und die Schule, die ihnen so viel bedeutet hat, zu unterstützen. Solche Initiativen stärken nicht nur die Verbindung zu den Ehemaligen, sondern fördern auch den Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft.

Apropos Unterstützung: Am 26. August 2023 suchte der Uni-Förderverein der Universität Greifswald nach neuen Mitarbeitenden für Öffentlichkeits- und Alumniarbeit. Hier geht es um die Unterstützung von Forschung und Lehre und um die aktive Einbindung der Alumni in die aktuellen Entwicklungen der Universität. Es zeigt sich, wie wichtig es ist, dass ehemalige Schüler und Studierende weiterhin in Kontakt bleiben und ihr Wissen teilen. Die Aufgaben umfassen alles von der Erstellung von Mitgliederwerbung bis hin zu Spendenaufrufen. Ein spannendes Engagement – und es gibt sogar eine Vergütung von 520 Euro pro Monat für 8 Stunden Arbeit pro Woche!

Die Bedeutung von Alumni-Netzwerken

Alumni-Kultur ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Sie bietet nicht nur den ehemaligen Schülern die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben, sondern auch den aktuellen Schülern wertvolle Informationen und Unterstützung bei der Studien- und Berufsorientierung. Ehemalige können aus erster Hand berichten, wie es ist, nach der Schule den nächsten Schritt zu gehen. Oft sind Schüler bis kurz vor dem Abschluss unsicher, wohin ihr Weg führen soll. Alumni, die selbst durch die gleichen Hallen gegangen sind, können hier Orientierung geben und als Mentoren fungieren. Ein Netzwerk, das für alle von Nutzen ist!

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Vereine wie „Alumni at School“ unterstützen aktiv Schulen beim Aufbau solcher Netzwerke. Die Idee ist, dass Schüler durch den Austausch mit Ehemaligen nicht nur informiert, sondern auch inspiriert werden. Es ist eine Win-Win-Situation, die dazu beiträgt, dass Schüler ihre Stärken und Talente entdecken und entfalten können. Die Möglichkeit, in AGs Veranstaltungen mit Alumni zu organisieren oder Jahrgangstreffen zu planen, macht das Ganze nur noch lebendiger.

So blicken die ehemaligen Schüler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums heute zurück auf eine Zeit, die sie geprägt hat, während sie gleichzeitig den Blick nach vorne richten. Ihre Unterstützung für die Schule und das Engagement in Alumni-Initiativen zeigen, dass die Verbindung zur eigenen Bildungseinrichtung ein lebenslanger Prozess ist, der sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft von Bedeutung ist.