Heute, am 9. Mai 2026, wird in Greifswald ein ganz besonderes Fest gefeiert: der Tag der Städtebauförderung. In den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen wird ordentlich gefeiert und das nicht ohne Grund! Hier wird sichtbar, wie sich die Städte durch kluge städtebauliche Maßnahmen in den letzten Jahren verändert haben. Ein echter Grund zur Freude, wenn man bedenkt, wie viel Herzblut in die Projekte geflossen ist.
In Greifswald findet im Ostseeviertel Parkseite ein Quartiersfest statt. Hier dürfen die Besucher die beeindruckenden Veränderungen des Stadtteils bestaunen, die in den letzten 24 Jahren durch die Städtebauförderung angestoßen wurden. Vereine und Einrichtungen zeigen, was sie so alles auf die Beine gestellt haben. Stadtteilspaziergänge, Mitmachaktionen und sogar eine Fotoausstellung sind nur einige der zahlreichen Angebote. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird auch ein Film präsentiert – ein echter Leckerbissen für alle Cineasten!
Feierlichkeiten in Stralsund und Wolgast
Stralsund hat ebenfalls einiges zu bieten. Hier wird das neue Gemeinde- und Stadtteilzentrum in Knieper West vorgestellt, ein Projekt, das von der Kirchengemeinde angestoßen wurde. Musik, Tanz und Workshops stehen auf dem Programm – ein Fest für die Sinne! Bei einer Tasse Kaffee kann man sich in die Vergangenheit begeben und auf eine Fotoreise ins alte Plattenwerk gehen. Das klingt nach einer tollen Gelegenheit, um die Geschichte der Stadt neu zu entdecken.
In Wolgast liegt der Fokus auf der Kirchplatzschule. Kürzlich wurde das Dach der Schule saniert – ein weiterer Schritt zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur, ermöglicht durch die Städtebauförderung. Die Besucher können sich über die spannenden Projekte aus drei Jahrzehnten Stadtsanierung informieren. Außerdem gibt es Einblicke in die Sanierung der Gertrudenkapelle, die vom Förderverein St. Gertrud unterstützt wird. Kinder dürfen sich auf einen archäologischen Sandkasten freuen, wo sie Grabungsfunde von der Wolgaster Schlossinsel entdecken können. Das wird ein Riesenspaß!
Einblicke in Barth
In Barth können Interessierte mit Führungen zu „Mauern der Altstadt“ und der „Gartenanlage Papenhof“ die mit Städtebaufördermitteln finanzierten Projekte besichtigen. Vor dem Vineta-Bürgerhaus gibt es einen Infostand, an dem man sich umfassend informieren kann. Das klingt nach einem schönen Ausflug für die ganze Familie!
Deutschlandweit nehmen rund 600 Städte und Gemeinden an diesem Tag teil und laden zu über 700 Aktionen ein. Das zeigt, wie wichtig die Städtebauförderung für die Entwicklung unserer Gemeinden ist.
Hintergrund zur Städtebauförderung
Die Städtebauförderung des Bundes feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen! In diesem Jahr stehen im Bundeshaushalt 790 Millionen Euro zur Verfügung, um die nachhaltige Stadtentwicklung in Deutschland weiter voranzutreiben. Die Ziele sind ehrgeizig: von der Stärkung der Innenstädte über die Stabilisierung sozial benachteiligter Quartiere bis hin zur Unterstützung städtebaulicher Transformationsprozesse angesichts des Klimawandels. Seit 2020 sind Klimaschutzmaßnahmen ein fester Bestandteil der Förderprogramme.
Die Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sind nur einige Beispiele, wie die Städtebauförderung konkret dazu beiträgt, unsere Städte lebendiger und lebenswerter zu gestalten. Und das Beste: Die Fördermittel kommen vor allem den kleinen und mittelgroßen Städten sowie Landgemeinden zugute.
Es ist ermutigend zu sehen, wie die Städtebauförderung dazu beiträgt, dass unsere Städte sich entwickeln und an die Bedürfnisse der Bürger anpassen. So wird der Tag der Städtebauförderung zu einem echten Fest für alle, die in Vorpommern und darüber hinaus leben.