Heute ist der 8.05.2026 und in Greifswald gibt es Grund zur Freude! Ein Team von Forscherinnen an der Universität Greifswald hat eine bahnbrechende Methode entwickelt, die die Sicherheit von Blutkonserven erheblich verbessert. Üblicherweise werden diese Konserven mit einem Knoten verschlossen, doch die Wissenschaftlerinnen fanden heraus, dass ein zusätzlicher Knoten die Infektionsrate drastisch senkt. Diese Erkenntnis könnte nicht nur hierzulande, sondern auch international von großer Bedeutung sein!

In ihren Tests haben die Forscherinnen 90 Blutkonserven mit einem Knoten und 90 mit zwei Knoten verschlossen. Dabei wurden Bakterien in die Schläuche platziert, die mit den Knoten in Kontakt kamen. Die Konserven wurden dann 35 Tage bei einer Temperatur von 20-22 Grad gelagert. Das Resultat? Von den Konserven mit einem Knoten waren acht von 90 kontaminiert, während keine der Konserven mit zwei Knoten betroffen war. Ein beeindruckender Beweis für die Wirksamkeit der neuen Methode!

Eine wichtige Errungenschaft für die medizinische Versorgung

Professor Karlhans Endlich von der Unimedizin Greifswald bezeichnete die Ergebnisse als große Errungenschaft für das Gesundheitssystem. Besonders in Ländern wie Nigeria, wo teure Geräte zum Verschweißen von Blutkonserven oft nicht verfügbar sind, könnte diese Erkenntnis entscheidend sein. Tatsächlich nutzt die nigerianische Regierung bereits das Forschungsergebnis in einer Kampagne für sichere Blutspenden. Das zeigt, wie wichtig Forschung und Innovation im Gesundheitsbereich sind!

Doch das ist noch nicht alles! Ein weiteres spannendes Projekt der Universitätsmedizin Greifswald zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von Blutplasma zu erhöhen und Engpässen, insbesondere bei Notfällen mit unbekannter Blutgruppe, entgegenzuwirken. Hierbei werden problematische Antikörper an wenige rote Blutzellen gebunden und anschließend zusammen mit diesen Zellen aus dem Plasma entfernt. Das Ergebnis? Universell einsetzbares Blutplasma, auch bekannt als „Gefrorenes Isoagglutinin-abgereichertes Frischplasma“. Diese Methode hat bereits die Zulassung von der Bundesoberbehörde für Arzneimittel, dem Paul-Ehrlich-Institut, erhalten.

Die nächsten Schritte sind klar: Dieses universelle Plasma soll schnell zur Versorgung von Patientinnen in Notfällen eingesetzt werden. Die Universitätsmedizin Greifswald arbeitet fleißig an der Etablierung dieser Methode im Routinebetrieb. Es ist spannend zu sehen, wie lokale Forschung so weitreichende Auswirkungen haben kann und gleichzeitig die medizinische Versorgung in Krisensituationen verbessert.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Greifswalder Forscher*innen nicht nur an der Spitze der medizinischen Innovation stehen, sondern auch eine Brücke zu einer besseren globalen Gesundheitsversorgung schlagen. Man kann nur hoffen, dass solche Fortschritte weiterhin gefördert werden und noch viele weitere positive Nachrichten aus der Forschung kommen.