Heute ist der 24.05.2026 und in Greifswald gibt es mal wieder spannende Nachrichten aus dem Bereich der Verkehrssicherheit. Am gestrigen Tag, dem 23. Mai, wurde in der Stadt eine mobile Radarfallen-Aktion durchgeführt. Der Einsatz fand auf dem Ernst-Thälmann-Ring statt, genau auf Höhe des Schönwalde-Centers. Die Polizei von Vorpommern-Greifswald überwachte hier den Straßenverkehr und setzte ein Tempolimit von 30 km/h durch.
Etwa um 12:15 Uhr blitzte es dann an der besagten Stelle. Wer glaubt, sich mit überhöhter Geschwindigkeit davonstehlen zu können, sollte besser einen Gang zurückschalten – denn die Polizei führt temporäre Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Standortumfeld durch. Da bleibt kein Autofahrer unbemerkt! Auch wenn es manchmal hart auf hart kommt, wird bei Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 100 km/h ein Toleranzabzug von 3 km/h gewährt. Bei höheren Geschwindigkeiten sind es üblicherweise 3 Prozent vor der Bußgeldberechnung.
Blitzerstandorte in Greifswald
Ein Blick auf die aktuelle Blitzersituation in Greifswald zeigt, dass es hier nicht nur die mobile Kontrolle am Ernst-Thälmann-Ring gibt. Laut dem Blitzerkatalog ist auch an der A20, Höhe Gristow, ein mobiler Kontrollpunkt verzeichnet. Insgesamt gibt es in Greifswald eine Messstelle für Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet sowie an angrenzenden Fernstraßen. Die Stadt hat sich offensichtlich gut aufgestellt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Wusstet ihr, dass 56 Prozent der Bußgeldbescheide laut einer Studie fehlerhaft sind? Das ist schon eine ganze Menge, wenn man bedenkt, wie viele Autofahrer täglich auf unseren Straßen unterwegs sind. Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts ab 21 km/h führen sogar zu Punkten in Flensburg. Da sollte man schon genauer hinsehen, ob der Blitzer wirklich rechtmäßig zugeschlagen hat. Und die Verjährungsfrist für Bußgeldbescheide beträgt immerhin drei Monate ab Tattag – ein kleiner Lichtblick für die, die sich ungerecht behandelt fühlen.
Typen von Blitzern
In Greifswald sind die Blitzertypen vielfältig. Da gibt es stationäre Messsysteme, die dauerhaft installiert und bekannt sind. Diese sind oft Ziel von Einsprüchen, die auf Eichfehler basieren. Dann sind da die semi-stationären Blitzeranhänger, die flexibel bis zu 10 Tage an einem Standort verweilen können, aber auch anfällig für Neigungswinkelfehler sind. Die mobilen Kontrollpunkte hingegen wechseln ständig ihre Standorte und sind für häufige Bedienfehler bekannt – das kann den ein oder anderen Bußgeldbescheid unwirksam machen, was ja durchaus von Vorteil sein kann.
Es bleibt spannend, wie sich die Blitzersituation in Greifswald entwickeln wird. Die Polizei wird weiterhin ein wachsames Auge auf die Straßen haben, und die Autofahrer sind gut beraten, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Schließlich ist Sicherheit im Straßenverkehr ein wichtiges Gut, das wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollten.