Heute ist der 7. Mai 2026, und in Anklam war ein ganz besonderer Tag. In der Tutower Zwölf-Apostel-Kirche fand der erste Sankt-Florians-Tag-Gottesdienst statt, der sich speziell an die Feuerwehrleute der Region richtete. Es war ein bewegender Moment, in dem der Schutzheilige gegen Feuergefahren, Sankt Florian, im Mittelpunkt stand. Die Kirche war gefüllt mit rund zwei Dutzend Feuerwehrleuten und einigen Gemeindemitgliedern, die sich versammelt hatten, um die heldenhaften Menschen hinter der Feuerwehr zu würdigen.
Pastor Arnold Pett nahm die Gelegenheit wahr, um die Bedeutung der Feuerwehrleute zu betonen, die oft ihre Gesundheit aufs Spiel setzen – und das meist im Ehrenamt. Man konnte förmlich die Dankbarkeit in der Luft spüren, als Amtswehrführer Gerhard Vockelmann die Idee des Gottesdienstes lobte. Und während die Klänge des Liedes vom Feuerwehrmann Sam und „Heroes“ von David Bowie durch den Raum hallten, wurde klar, dass diese Feier nicht nur eine Andacht, sondern auch eine Hommage an den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute war.
Ein neuer Tradition verpflichtet
Einigkeit herrschte darüber, dass dieser Gottesdienst zum Florianstag eine Tradition werden soll. Der Veranstaltungsort wird von Jahr zu Jahr wechseln, was dem Ganzen eine schöne, dynamische Note verleiht. Und während die Feuerwehrleute und die Gemeinde in den Gesang einstimmten, wurde das Gefühl der Gemeinschaft spürbar, das in diesen besonderen Momenten entsteht.
Ein weiteres Highlight steht bereits vor der Tür: Am 9. Mai findet zum zehnten Mal der Bikergottesdienst beim Motorradclub „Berserker“ statt. Das Event beginnt um 10 Uhr und wird von einer Ausfahrt gefolgt. Das ist nicht nur für die Motorradfreunde ein echter Leckerbissen, sondern auch für die Pastorenband „Reverends & Friends“, die ebenfalls ihr 10-jähriges Bestehen feiert. Da werden sicher viele Erinnerungen wach und neue Geschichten erzählt.
Die Verbindung zwischen Glaube und Gemeinschaft ist in Anklam stark, und man spürt, dass die Menschen hier zusammenrücken, um einander zu unterstützen – sei es in der Kirche oder im Alltag. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur eine Plattform für Dankbarkeit, sondern auch für die Verbundenheit der Menschen untereinander. So wird in Anklam nicht nur der Glaube, sondern auch der Zusammenhalt großgeschrieben.