Heute ist der 10.06.2026, und in St. Pauli brodelt es gewaltig! Der FC St. Pauli steht vor einer spannenden Phase, die mit einem Testspiel gegen die Kickers Emden am 4. Juli um 18 Uhr einen ersten Höhepunkt findet. Die Vorfreude ist groß, denn die Tickets sind ab sofort erhältlich – da heißt es schnell sein! Nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat sich das Team intensiv auf die 2. Liga vorbereitet und plant eine sechswöchige Vorbereitung, die ein Trainingslager in Flachau, Österreich, umfasst. Das klingt nach einem perfekten Mix aus harter Arbeit und ein wenig Urlaubsfeeling.
Im Kader gibt es jedoch einige Veränderungen. Der 24-jährige Joel Fujita wird voraussichtlich den Verein verlassen, da mehrere Clubs, darunter der FC Augsburg, Interesse an ihm zeigen. Das könnte eine echte Herausforderung für die Kiezkicker werden, denn auch Hauke Wahl, 32 Jahre alt, könnte sich zum VfL Wolfsburg aufmachen. Seine Vertragslaufzeit bei St. Pauli bis 2027 könnte dabei ein wenig wie ein schwerer Stein im Schuh sein, wenn es um eine schnelle Entscheidung geht.
Neues Talent und Abgänge
Während einige Spieler gehen, gibt es auch positive Nachrichten: Das U-19-Offensiv-Talent Wissou Kaba hat einen Profivertrag erhalten – eine tolle Perspektive für den jungen Spieler und eine Bereicherung für das Team. Auch wenn es bittersüß ist, wenn man an die Abgänge denkt. Andréas Hountondji kehrt nach einem Jahr Leihe zu FC Burnley zurück, und auch James Sands verlässt St. Pauli nach seiner Leihe. Der Verlust von Nikola Vasilj, der als Stammkeeper viel Verantwortung trug, wird ebenfalls schmerzen. Emotionale Abschiede sind nicht leicht, wie wir bei Karol Mets gesehen haben, der seinen Abschied auf Instagram thematisierte.
Ein weiterer Punkt, der die Herzen der Fans höher schlagen lässt, sind die Erfolge der St.-Pauli-Frauen. Sie haben den Hamburger Lotto-Pokal gewonnen und sich damit einen Platz im DFB-Pokal gesichert. Das ist doch ein Grund zum Feiern! Die Frauen zeigen eindrucksvoll, dass der Kiez nicht nur für die Männermannschaft lebt.
Finanzielle Herausforderungen
Doch nicht alles läuft rund. St. Pauli muss eine Geldstrafe von 359.000 Euro wegen Pyrotechnik beim Stadtderby zahlen. Das ist natürlich ein herber Rückschlag, der auch die finanziellen Ressourcen des Vereins belastet. Es wird sich zeigen, wie sich das auf die Kaderplanung auswirkt und ob der Verein diese Hürde meistern kann.
Inmitten dieser Veränderungen hat der FC St. Pauli jedoch auch einen Haustarifvertrag für seine Mitarbeiter unterzeichnet, der bis 30. Juni 2028 gültig ist. Das gibt den Mitarbeitern nicht nur Sicherheit, sondern zeigt auch, dass der Verein Wert auf seine Leute legt – auch hinter den Kulissen. Zudem haben wir mit Sam Klein einen neuen Spieler aus Brisbane Roar, der frischen Wind in die Mannschaft bringen könnte. Einen schmerzhaften Verlust mussten die Kiezkicker hinnehmen, als Calvin Rahr zum HSV wechselte. Solche Wechsel sind immer ein Auf und Ab, aber das gehört zum Fußball dazu.
Die U23 des FC St. Pauli hat indes aus der Regionalliga absteigen müssen. Das ist ein weiterer Punkt, der die Verantwortlichen zum Nachdenken anregen sollte. Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Fragen, die im Fußball immer präsent sind und die auch die Kiezkicker beschäftigen werden, während sie sich auf die neue Saison vorbereiten.
All diese Entwicklungen zeigen, dass der FC St. Pauli in stürmischen Zeiten lebt. Aber wie sagt man so schön? Nach dem Regen kommt die Sonne. Und wer weiß, vielleicht bringt die kommende Saison ja die Wende. Die Fans sind bereit, die Kiezkicker auf ihrem Weg zu unterstützen – egal wie holprig dieser auch sein mag!