Heute ist der 11.06.2026 und die Fußballwelt in St. Pauli dreht sich um einen neuen Namen: Marcel Rapp. Der 47-Jährige wurde als neuer Trainer des FC St. Pauli vorgestellt und tritt damit in große Fußstapfen nach Alexander Blessin, von dem sich der Verein getrennt hat. Die Vorfreude auf das, was kommt, ist in der Luft spürbar. Rapp bringt frischen Wind mit und das nicht nur im übertragenen Sinne – seine Spielweise wird als offensiv und dynamisch beschrieben, was sicherlich die Fans begeistern wird.
Rapp, der zuletzt Holstein Kiel trainierte und das Team 2024 in die Bundesliga führte, hat seine Philosophie klar im Blick. Ein 87-seitiges Profil, erstellt vom Global Soccer Network, zeigt seine taktische Grundstruktur und Spielweise. Dabei favorisiert er eine Formation mit einer Dreierkette, die er häufig in Kiel einsetzte – über 75% der Spiele waren so aufgezogen. Und das kommt dem Kader des FC St. Pauli zugute: Mit mehreren Innenverteidigern und laufstarken Schienenspielern könnte die neue Strategie perfekt zur Mannschaft passen. Schienenspieler unter Rapp hatten oft eine Schlüsselrolle und wurden offensiv stark gefordert.
Ein neuer Kurs in der 2. Bundesliga
Die Neuausrichtung des Vereins in der 2. Bundesliga wird unter Rapp spannend zu beobachten sein. Sportchef Andreas Bornemann sieht in ihm den idealen Trainer, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. Rapp hat nicht nur Erfahrung im aktiven Ballbesitzfußball, sondern auch in der Spielerentwicklung – genau das, was St. Pauli braucht, um im deutschen Fußball wieder Fuß zu fassen. Seine Spielweise, die kontrolliertes Pressing und hohe Intensität betont, könnte dem Team helfen, in der Offensive mehr Durchschlagskraft zu entwickeln.
Rapp hat bereits klargemacht, dass das Team in Zweikämpfen Bälle gewinnen und den Gegner in direkte Duelle verwickeln soll. Dabei wird die Restverteidigung als ein wichtiger Risikobereich angesehen, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Offensive oft stark besetzt ist. In Kiel ließ Rapp einen laufintensiven Fußball spielen, der die Mannschaft in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff zu den meisten Treffern brachte. Wenn er das beim FC St. Pauli umsetzen kann, dürfen sich die Fans auf viele spannende Spiele freuen.
Ein frischer Wind für die Kiezkicker
Der Umbruch, den der FC St. Pauli voraussichtlich erleben wird, könnte sowohl alte als auch neue Elemente in das Spiel einbringen. Einige Grundelemente werden erhalten bleiben, während andere sich radikal ändern könnten. Es bleibt abzuwarten, wie Rapp seine Ideen umsetzen wird und ob er die Lösungen finden kann, die zu mehr Toren führen. Und das ist es letztlich, was die Fans auf dem Kiez am meisten wollen – Tore, Emotionen und eine kämpferische Mannschaft, die alles gibt.
Die Vorfreude auf die neue Saison ist greifbar. Rapp selbst äußerte sich begeistert über die Zusammenarbeit mit dem Verein. Schließlich hat er die Möglichkeit, eine ganz neue Ära einzuleiten. Und wenn man die Erfolge in Kiel im Hinterkopf hat, kann man nur hoffen, dass dieser Kurs auch in St. Pauli Früchte trägt. Wir können uns auf so manche spannende Saison freuen!