In der Hansestadt Hamburg, wo die Alster plätschert und der Wind durch die Straßen weht, lebt ein ganz besonderer Schauspieler: Sebastian Bezzel. Bekannt aus der beliebten Filmreihe „Eberhoferkrimi“, in der er den Provinzpolizisten Franz Eberhofer verkörpert, hat Bezzel sich hier ein ruhiges Leben abseits des Scheinwerferlichts aufgebaut. Seit 17 Jahren wohnt der gebürtige Bayer mit seiner Familie im Stadtteil Ottensen und genießt die Anonymität, die ihm die Stadt bietet.

Bezzel beschreibt Ottensen als eine gelungene Mischung aus Berlin und München: bürgerlicher als die Hauptstadt, aber offener als die bayrische Landeshauptstadt. Diese besondere Atmosphäre findet er äußerst angenehm. Fast täglich zieht es ihn an die Elbe, wo er gerne ein Bier trinkt oder einen Spaziergang macht. Auch die Fähre nutzt er häufig, um ins Theater zu gelangen – ein wahres Hamburger Lebensgefühl!

Ein Leben zwischen Anonymität und Heimat

Trotz seiner Bekanntheit in Deutschland ist Bezzel in seinem Wohnort weitgehend anonym. Diese Ruhe schätzt er sehr, denn überzogener Lokalpatriotismus geht ihm gegen den Strich. So äußert er sich kritisch über T-Shirts mit Sprüchen wie „Mia redn boarisch“ und das „Krachlederne“ in Politik und Showbusiness, das ihn oft nervt. Nach dem Tod seiner Eltern beschäftigt ihn das Thema Abschied, und er wünscht sich, sich „einfach in Luft aufzulösen“. Dabei denkt er auch an seine Kinder und hofft, dass sie ein nettes Bild von ihm aufstellen werden.

Seine berufliche Laufbahn ist beeindruckend: Bezzel gab 1992 sein Filmdebüt in Thomas Engels ZDF-Krimidrama „Der Struppi ist weg“. Seine Karriere führte ihn durch verschiedene Krimiformate, darunter die RTL-Krimiserie „Abschnitt 40“ und die Tatort-Reihe. Von 2004 bis 2016 war er im „Tatort“ aus Konstanz zu sehen, wo er an der Seite von Eva Mattes als Hauptkommissar Kai Perlmann ermittelte. Zudem war er Hauptdarsteller in Filmen wie „Schwere Jungs“ und „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“.

Neue Abenteuer in Bayern

Aktuell bleibt Bezzel nicht untätig. Anfang Mai startet die neue Staffel der Doku-Serie „Bezzel & Schwarz – die Grenzgänger“, in der er zusammen mit Simon Schwarz besondere Orte in Bayern erkundet. Diese Zusammenarbeit hat auch zu einer engen Freundschaft zwischen den beiden Schauspielern geführt, die sich seit den Dreharbeiten zum ersten Teil der Eberhofer-Serie kennen. Bezzel hat nicht nur in Erwachsenenproduktionen, sondern auch in Kinder- und Jugendfilmen mitgewirkt, wie beispielsweise 2014 als König Wilbur in „Sechse kommen durch die ganze Welt“.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Mit seiner Leidenschaft für das Schauspiel und dem Wunsch, ein bescheidenes, aber erfülltes Leben zu führen, ist Sebastian Bezzel ein Vorbild für viele. In Hamburg hat er den perfekten Ort gefunden, um seine Anonymität zu genießen und gleichzeitig seiner Leidenschaft nachzugehen. Seine Geschichten und Charisma werden uns sicherlich noch lange begleiten.