Wow, was für ein Fußballfest in Eimsbüttel! Der Eimsbütteler TV, kurz ETV, hat nach zwei Jahren in der Oberliga endlich wieder den Sprung in die Regionalliga Nord geschafft. Mit einem beeindruckenden 6:0-Sieg gegen den Blumenthaler SV hat das Team um Kapitän Bamo Karim die Aufstiegsrunde krönend abgeschlossen. Die Freude ist groß, und Trainer Can Schultz kann sich über die starke Leistung seiner Mannschaft freuen. Es war ein Spiel, das die Fans in den Bann zog – und das in Heeslingen, wo kurzfristig aufgrund von Sturmschäden in Celle gespielt wurde.

Die Aufstiegsrunde, die seit Ende Mai im Modus „Jeder gegen jeden“ stattfand, hat ETV mit Bravour gemeistert. Mit 9 Punkten und einem Torverhältnis von 15:4 haben sie die Konkurrenz hinter sich gelassen. Ein ganz besonderer Moment war das erste Tor, das Karim in der 55. Minute erzielte. Er hatte sich schon lange auf diesen Augenblick gefreut und bewies einmal mehr seine Klasse. Hense, der ebenfalls glänzend aufspielte, erhöhte auf 3:0 und sorgte so für eine komfortable Führung. Die Partie war fest in ETV-Hand, auch wenn die erste Halbzeit torlos endete.

Ein starkes Team mit Tradition

Unterdessen feiert auch Jon Pauli, der seit 2014 beim ETV ist, seinen zweiten Aufstieg in die Regionalliga. Das zeigt, wie wichtig Kontinuität im Fußball ist. Und der ETV hat nicht nur in der Herrenmannschaft für Furore gesorgt – auch in der A-Jugend und durch den Hamburger Pokalsieg des Nachbarklubs HEBC gab es Grund zur Freude. Die gesamte Eimsbütteler Fußballfamilie strahlt vor Glück!

Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Politz, der mit zwei Toren in der Schlussphase das 6:0 perfekt machte. Die Zuschauer konnten sich über ein wahres Schützenfest freuen. Die Rote Karte für Dennis Brendow in der 38. Minute schwächte den Blumenthaler SV und erleichterte ETV das Spiel. Aber auch ohne diese Unterstützung war ETV einfach die bessere Mannschaft.

Ein neues Zuhause in Eimsbüttel

Mit dem Aufstieg plant der ETV auch, künftig im Sportpark Hinschenfelde zu spielen, da das Stadion im Sportpark Eimsbüttel abgerissen wurde. Eine kleine Umstellung, aber die Fans freuen sich schon auf die neuen Heimspiele. Albrecht Gundermann, der Vorsitzende der ETV-Fußballabteilung, setzt sich zudem für mehr Sportflächen in Hamburg ein. Es ist höchste Zeit, dass die Stadt den Bedürfnissen der Sportvereine Rechnung trägt.

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In der Aufstiegsrunde haben auch die anderen Teilnehmer wie der SV Todesfelde und der Blumenthaler SV ihr Bestes gegeben. Todesfelde hat es mit einem 2:0-Sieg gegen Germania Egestorf-Langreder ebenfalls geschafft, in die Regionalliga aufzusteigen. Diese beiden Aufstiege sind ein schöner Beweis dafür, dass im norddeutschen Fußball auch in Zukunft viel zu erwarten ist. Und wer weiß, vielleicht gibt es in der kommenden Saison die ein oder andere spannende Begegnung zwischen ETV und seinen neuen Gegnern wie dem VfB Oldenburg oder VfB Lübeck!

Aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt heißt es erst einmal feiern und die Freude über den Aufstieg genießen!