In Eimsbüttel tut sich was – und zwar richtig viel! Der Hamburger Klimaplan, der seit 2015 in Kraft ist, nimmt Formen an. Dieser Plan, der auf dem Hamburgischen Klimaschutzgesetz basiert, ist nicht nur ein hübsches Dokument, sondern ein echter Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2040. Ja, ihr habt richtig gehört: 2040! Das ist fünf Jahre früher als ursprünglich gedacht. Und das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um satte 70% im Vergleich zu 1990 zu senken, bleibt unverändert. Das ist kein leichter Job, aber, hey, wir leben in einer Zeit, in der Handeln gefragt ist!

Seit Sommer 2020 gibt es im Bezirk Eimsbüttel ein Klimaschutzmanagement, das sich um die Umsetzung der über 60 Maßnahmen kümmert. Die Stadt hat sich da mächtig ins Zeug gelegt, um den Klimaschutz in die DNA des Bezirksamtes zu integrieren. Dabei ist das Bezirksamt nicht nur ein Schreibtischheld, sondern will selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Es geht um klimaschonende Verwaltung, Schulungen für die Mitarbeitenden und die Vernetzung mit externen Akteuren – von Vereinen bis zu Stadtteilbeiräten. Das klingt alles nach viel Bürokratie, aber die Ziele sind klar: Die Menschen in Eimsbüttel sollen aktiv eingebunden werden.

Klimaschutz für alle

„Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft“, so der Gedanke, der hinter der Einbeziehung der Jüngeren steckt. Die Sondermittel der Bezirksversammlung und die Planungsmittel des Bezirksamtes fließen in die Maßnahmen, die seit 2022 in die Umsetzung gehen. Und es ist nicht nur ein Gerede: 2023 haben alle Dezernenten und Abteilungsleitungen das „Commitment für die Zusammenarbeit für Klimaschutz“ unterschrieben. Ein starkes Zeichen, dass hier alle an einem Strang ziehen!

Was uns aber auch nicht entgehen darf: Hamburg ist nicht einfach nur eine Stadt, die sich in den nächsten Jahren verändert. Sie ist auch stark vom Klimawandel betroffen. Die heißen Sommer, die milden Winter, und ja – auch der Starkregen, der uns immer wieder überrascht. Das hat seine Auswirkungen, und der Hamburger Klimaplan ist darauf ausgerichtet, diesem Wandel entgegenzuwirken. Mit Maßnahmen in den Bereichen Private Haushalte, Verkehr und Industrie wird versucht, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Aber das ist nur der Anfang. Die Stadt plant auch, die Infrastruktur für grünen Wasserstoff aufzubauen und den öffentlichen Nahverkehr weiter auszubauen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Wärmenetze, die bis 2040 über 55% des Wärmebedarfs decken sollen, werden dekarbonisiert. Ein Beispiel: Das Stadtnetz Hamburg soll bis 2030 kohlefrei sein. Das ist ambitioniert, aber wenn nicht jetzt, wann dann? Der Energieverbrauch der Gebäude muss gesenkt werden, und das geht nur mit besserer Dämmung und smarterer Technik. Rund ein Viertel der CO2-Emissionen in Hamburg stammen schließlich aus dem Verkehr. Hier sind Strategien zur Mobilitätswende gefragt, die Lebensqualität und Umweltschutz miteinander verbinden.

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Das Bundesverfassungsgericht hat zudem den Zielpfad für die Minderung der Treibhausgas-Emissionen verschärft. Bis 2030 soll eine Minderung von mindestens 65% erreicht werden – und bis 2045 sogar Netto-Treibhausgasneutralität. Das ist kein Zuckerschlecken, aber es zeigt, wie ernst es der Politik ist. Und auch wenn es noch viele Baustellen gibt, ist der Weg klar: Es braucht innovative Lösungen, einen langen Atem und das Engagement aller Bürgerinnen und Bürger. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen.