Heute ist der 4.06.2026 und ich sitze hier in Eimsbüttel, um ein ganz besonderes Thema anzusprechen: Mentoringprogramme, die Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Verhältnissen unter die Arme greifen. Wenn man sich umschaut, sieht man, dass es in unserer bunten Gesellschaft viele Kinder gibt, die nicht die gleichen Chancen haben wie andere. Es ist einfach nicht fair, oder? Ein solches Programm, das seit 2008 besteht, ist „Yoldaş“ der Bürgerstiftung. „Yoldaş“ bedeutet auf Türkisch „Weggefährte“ und diese Bezeichnung könnte nicht passender sein. Hier geht es darum, Brücken zu bauen – zwischen Erwachsenen und Kindern, insbesondere aus türkischsprachigen Familien. Über 300 Mentoring-Tandems wurden bereits gebildet, und das zeigt, dass es einen echten Bedarf gibt!

Das Programm fördert nicht nur die Chancengleichheit, sondern auch den interkulturellen Dialog. Mentoren begleiten ihre Mentees ab fünf Jahren für mindestens ein Jahr und treffen sich alle ein bis zwei Wochen für zwei bis drei Stunden. Was die Aktivitäten angeht, da wird es richtig spannend: Stadterkundungen, gemeinsames Lesen, Kochen und einfach Spaß haben – das alles steht auf dem Programm. Gerade für Kinder, die mit Sprachbarrieren oder gesundheitlichen Problemen kämpfen müssen, kann diese Unterstützung einen echten Unterschied machen. Mentorin Nastassja Mendel beispielsweise begleitet ihren Mentee Melih schon seit acht Jahren. Das ist eine tolle Verbindung!

Ein weiteres wichtiges Programm: „Dialog Chancen“

Das Aelius Förderwerk hat sich ebenfalls auf die Fahnen geschrieben, Kindern und Jugendlichen zu helfen. Ihr Mentoring-Programm „Dialog Chancen“ richtet sich an 14- bis 20-Jährige, die aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen kommen. Hier geht es um die Unterstützung auf dem Weg zum erfolgreichen Schulabschluss. Die Mentorinnen fungieren als Mutmacherinnen und bieten bis zum Abschluss eine vertrauensvolle Ansprechperson. Das klingt doch schonmal gut, oder? Wenn man bedenkt, dass der Anmeldeschluss für dieses Programm der 15.04.2024 ist, sollten Interessierte schnell handeln!

Die Treffen finden mindestens einmal im Monat statt und die Themen sind ein bunter Strauß: von Studien- und Berufsorientierung bis hin zu persönlichen Herausforderungen. Jedes Tandem hat die Freiheit, das Mentoring individuell zu gestalten. Und es gibt sogar ein umfangreiches Förderprogramm, das den Mentees zur Verfügung steht. Das ist eine echte Chance, den eigenen Bildungs- und Lebensweg unabhängig von sozialen und finanziellen Umständen selbstbestimmt zu gestalten!

Warum das wichtig ist

Eine Studie des Exzellenzclusters ECONtribute der Universitäten Bonn und Köln hat gezeigt, dass die soziale Herkunft einen starken Einfluss auf den Bildungsweg von Kindern hat. Kinder aus weniger privilegierten Familien haben oft eine um 33% niedrigere Wahrscheinlichkeit, das Gymnasium zu besuchen. Diese Erkenntnisse sind alarmierend und unterstreichen die Notwendigkeit von Programmen wie „Yoldaş“ und „Dialog Chancen“. Mentoring hat bewiesen, dass es nicht nur die Bildungschancen verbessert, sondern auch die psychosoziale Entwicklung fördert und den persönlichen Horizont der Kinder erweitert. Die Ergebnisse eines ähnlichen Programms, „Balu und Du“, haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit für einen gymnasialen Bildungsweg um 11 Prozentpunkte anstieg! Das sind keine kleinen Zahlen.

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Ob man nun ein Mentor werden möchte oder einfach nur interessiert ist, wie man helfen kann – der Bedarf ist riesig, insbesondere in Altona und Eimsbüttel. Aktuell warten zehn Mentees auf jemanden, der sie auf ihrem Weg begleitet. Es ist eine so einfache, aber kraftvolle Möglichkeit, einen positiven Einfluss zu nehmen. Man sollte sich einfach bei der Bürgerstiftung melden, wenn man Interesse hat. Wer weiß, vielleicht wird man ja selbst zum Weggefährten!