In Altona, wo die Wellen des Lebens an die Ufer der Kultur schlagen, droht ein ganz besonderer Schatz in Vergessenheit zu geraten. Die Rede ist von der Altonale, einem Festival, das seit über 25 Jahren die Herzen der Menschen in Hamburg-Altona höher schlagen lässt. Ein Ort der Begegnung, der kulturellen Vielfalt und des gesellschaftlichen Austauschs – und doch steht das Festival wegen finanzieller Schwierigkeiten am Abgrund. Gerade jetzt braucht es Unterstützung, und da kommt Saša Stanišić ins Spiel.

Der Hamburger Starautor hat sich entschlossen, mit einer „Solidarischen Werkschau“ am 2. Juni um 19 Uhr im Kultur & Gut (Friedensallee 7–9) nicht nur sein Werk zu präsentieren, sondern auch ein Zeichen für die Altonale zu setzen. Stanišić wird eine „Wanderung“ durch seine literarischen Landschaften anbieten, inklusive unveröffentlichtem Material. Die Veranstaltung wird von Nefeli Kavouras, einer versierten Literaturveranstalterin und Romanautorin, moderiert. Ein echter Leckerbissen für Literaturfreunde und ein wichtiger Schritt zur Rettung eines Festivals, das jährlich rund 200.000 Besucher anzieht.

Ein Festival im Würgegriff der Finanzen

Die Altonale, die im Juni 2026 vom 12. bis 21. stattfindet, ist mehr als nur eine Ansammlung von Events. Im Jahr 2025 lockten die Altonale und das internationale Festival der Straßenkünste STAMP über 150.000 Besucher an. Auf 244 Veranstaltungen in 24 Spielstätten konnten 90 lokale Initiativen ihre kreative Ader präsentieren. Der Kunstmarkt war ein weiteres Highlight, über 70 Künstler*innen zeigten ihr Können und wurden von etwa 5.000 Menschen bewundert. Doch die Zeiten sind hart geworden. Stark gestiegene Kosten und ein dramatischer Rückgang bei Sponsoringgeldern setzen dem Festival erheblich zu. Rund 20 Prozent der benötigten Mittel erhält die Altonale von der Stadt Hamburg, aber die restlichen 80 Prozent müssen mühsam selbst erwirtschaftet werden.

Um die Zukunft des Festivals zu sichern, hat das Team eine Crowdfunding-Initiative ins Leben gerufen. Seit dem 26. März ist die Kampagne auf der Plattform Startnext aktiv, mit dem Ziel, in den nächsten Wochen 90.000 Euro zu sammeln. Ein ambitioniertes Vorhaben, das die Unterstützung von Kulturbegeisterten und Altona-Liebhabern braucht. Stanišić selbst äußert sich begeistert über die Altonale und deren kulturelle Bedeutung für den Stadtteil: „Die Altonale gehört zu Altona wie die Elbe zu Hamburg“ – eine treffende Metapher, die die enge Verbindung zwischen Festival und Stadtteil verdeutlicht.

Die Kraft der Gemeinschaft

Ehrlich gesagt, die Altonale ist mehr als nur eine Veranstaltung. Sie ist ein Pulsgeber für die Kultur in Altona, ein Raum, in dem sich Menschen begegnen, austauschen und inspirieren lassen können. Die Atmosphäre während der Veranstaltungen ist unvergleichlich – die Gerüche von Street Food, die Klänge der Musik und das Lachen der Menschen fügen sich zu einem bunten Mosaik zusammen. Doch ohne zusätzliche Unterstützung könnte dieses Mosaik bald bröckeln. Stanišić und viele andere setzen sich dafür ein, dass die Altonale auch in Zukunft ein Ort der Freude und des Austauschs bleibt.

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Wenn du dich fragst, wie du helfen kannst, schau doch mal auf die Crowdfunding-Seite und überlege, einen kleinen Beitrag zu leisten. Vielleicht ist es genau die Unterstützung, die das Festival braucht, um auch in den kommenden Jahren in voller Pracht zu erblühen. Denn schließlich – und das ist das Herzstück dieser Initiative – geht es nicht nur um ein Festival. Es geht um ein Stück Altona, das unbedingt erhalten werden muss.