Die Eisbären Bremerhaven haben am vergangenen Mittwoch ein spannendes Heimspiel in der Bremer Stadthalle gegen die Gießen 46ers absolviert, das in die Geschichtsbücher eingehen könnte. Mit einer Rekordkulisse von 5.312 Zuschauern im Rücken kämpften sich die Eisbären zu einem knappen Sieg von 71:68. Dieser Erfolg sichert der Mannschaft nicht nur den vierten Tabellenplatz, sondern auch das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale. Ein bedeutender Vorteil, denn die Bremerhavener haben in der Viertelfinal-Serie mehr Heimspiele als ihre Konkurrenten, die Artland Dragons aus Quakenbrück.
Der Spielverlauf erinnerte an eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Die Eisbären starteten stark und führten zunächst mit 16:11. Doch Gießen glich aus und übernahm dann die Kontrolle. Nach dem ersten Viertel lagen die Eisbären mit 21:22 hinten, und im zweiten Viertel gerieten sie sogar mit 32:40 in Rückstand. Im dritten Viertel baute Gießen die Führung auf 15 Punkte aus (32:47), doch die Eisbären bewiesen Kampfgeist und verkürzten den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 45:53.
Ein dramatisches Schlussviertel
Im Schlussviertel drehten die Eisbären auf und erzielten satte 26 Punkte – mehr als in den beiden vorherigen Vierteln zusammen! 33 Sekunden vor Schluss brachte Lorenz Brenneke die Eisbären mit 69:68 in Führung. Auf der anderen Seite vergab Viktor Kovačević von Gießen zwei Freiwürfe in der entscheidenden Minute, was den Eisbären die Möglichkeit gab, den Sieg einzutüten. Elijah Miller, der Topscorer der Eisbären mit 14 Punkten, sicherte den Endstand schließlich mit Freiwürfen.
Mit diesem Sieg können sich die Eisbären nun auf das nächste Spiel am 2. Mai 2026 gegen die Tigers Tübingen vorbereiten. Die Vorfreude auf die Play-offs in der Bremer Stadthalle ist bereits spürbar, und die Fans hoffen auf einen weiteren packenden Verlauf. Die Eisbären haben gezeigt, dass sie auch in schwierigen Situationen zurückkommen können, und das verspricht ein spannendes Viertelfinale!