Am vergangenen Sonntag erlebten die Gießen 46ers in Bremerhaven ein spannendes, aber letztlich enttäuschendes Spiel gegen die Eisbären. Trotz einer vielversprechenden Führung von bis zu 15 Punkten mussten sie sich mit 68:71 geschlagen geben. Zur Halbzeit führten die Gießener noch mit 40:32, doch im dritten Viertel verloren sie den Faden und damit die Kontrolle über das Spiel. Bremerhaven, das physisch auftrat, nutzte die zahlreichen Fehler der Gießen 46ers geschickt aus und sicherte sich mit diesem Sieg das Heimrecht in den bevorstehenden Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProA.
Trainer Ignjat Ignjatovic hatte nach dem Spiel klare Worte für seine Guards Adnan Arslanagic und Simon Krajcovic, die mit ihren Entscheidungen nicht nur die Fans, sondern auch ihre Teamkollegen enttäuschten. „Wir müssen smarter spielen“, so Ignjatovic. Trotz einer soliden Dreierquote von 40% (10 von 25 Versuchen) war die Gesamtquote von nur 38% nicht ausreichend, um den Sieg zu sichern. Viktor Kovacevic, der mit 17 Punkten und 6 Rebounds glänzte, erhielt Lob von seinem Trainer, jedoch trübte eine Verletzung nach einem missglückten Dunking seine Leistung, und zwei vergebene Freiwürfe in der Schlussphase verhinderten eine mögliche Overtime.
Die nächsten Schritte für Gießen
Mit diesem Ergebnis stehen die Gießen 46ers nun als Siebter im Viertelfinale, wo sie auf Crailsheim oder Hagen treffen werden. Zuvor haben sie jedoch noch ein wichtiges Spiel gegen Koblenz vor der Brust, das für die Moral und den Rhythmus entscheidend sein könnte. Rund 30 treue Fans begleiteten die Mannschaft und reisten pünktlich um 17:15 Uhr mit dem ICE zurück nach Gießen, um ihr Team auch in der kommenden Woche zu unterstützen.
Die Playoffs stehen vor der Tür, und die Gießen 46ers haben noch Zeit, ihre Fehler zu analysieren und sich optimal auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Die Mannschaft muss nun zeigen, dass sie aus dieser Niederlage lernen kann und bereit ist, in den entscheidenden Spielen alles zu geben.
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