Am Freitag, dem 1. Mai 2026, wird es in Pinneberg wieder so richtig lebhaft, denn der ADFC Pinneberg lädt zur großen Radtour nach Itzehoe ein. Die Eröffnung des Stadtradelns wird gleich mit einer bunten Fahrradparade gefeiert, und für die musikalische Untermalung sorgen die Wacken Firefighters. Diese Musiker werden sowohl in Rikschas als auch auf einem Lastenrad für den richtigen Sound sorgen und die Teilnehmer auf ihrem Weg durch die Stadt begleiten.
Die Tour startet um 9.45 Uhr an der Drostei in Pinneberg und führt kreuz und quer durch Itzehoe. Mit einer Gesamtlänge von etwa 60 km und einer angenehmen Fahrgeschwindigkeit von 17 bis 20 km/h ist die Strecke für alle interessierten Radler geeignet – eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Wer nach dem Ausflug nicht mit dem Rad zurückfahren möchte, kann bequem die Rückfahrt per Zug am Bahnhof Itzehoe nutzen.
Ein unvergessliches Erlebnis für alle Radfreunde
Die Rückfahrt ist flexibel gestaltet: Die Teilnehmer können individuell entscheiden, ob sie die 45 km lange Strecke zurück nach Pinneberg mit dem Tourleiter auf dem Rad antreten oder die Zugverbindung nutzen. Die geplante Rückkehr an der Drostei ist für 17 Uhr vorgesehen. Hier können die Radler nicht nur die frische Luft genießen, sondern auch das Gefühl der Gemeinschaft und des gemeinsamen Anpackens erleben.
In einer Zeit, in der das Thema Radverkehr immer wichtiger wird, zeigt der ADFC mit dieser Veranstaltung, wie viel Freude und Zusammenhalt das Radfahren bringen kann. Diese Tour ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein Zeichen für den Stellenwert des Fahrrads in unserer Gesellschaft. Es ist eine Einladung an alle, sich aktiv für die Verkehrswende einzusetzen.
Ein Blick auf die Verkehrswende in Deutschland
Die jüngste Jahresbilanz des ADFC zur Fahrradfreundlichkeit in Deutschland fällt jedoch kritisch aus. Bundesverkehrsminister Wissing hat es versäumt, den notwendigen Rückenwind für den Radverkehr zu geben. Während in Städten und Regionen Fortschritte sichtbar werden, bleibt die bundesweite Unterstützung hinter den Erwartungen zurück. ADFC-Bundesgeschäftsführerin Ann-Kathrin Schneider hebt hervor, wie wichtig der Druck auf kommunaler Ebene ist, um die Bedingungen für Radfahrer zu verbessern.
In vielen Städten organisieren sich Bürger in Radentscheiden und fordern bessere Radwege sowie Verkehrsberuhigung. Beispiele wie die Pop-up-Bikelanes in Hamburg oder die geplanten Superblocks in Darmstadt und Leipzig zeigen, dass es auch anders geht. Mit über 220.000 Mitgliedern ist der ADFC die größte Interessenvertretung der Radfahrer in Deutschland und kämpft hart für eine Reform des veralteten Straßenverkehrsrechts.
Die Radtour nach Itzehoe ist somit nicht nur ein sportliches Event, sondern auch ein Teil der größeren Bewegung für ein fahrradfreundlicheres Deutschland. Nutzen Sie die Gelegenheit und schließen Sie sich der Tour an – gemeinsam für mehr Radverkehr und weniger Stress im Straßenverkehr!
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des ADFC Pinneberg unter www.adfc-pinneberg.de/radtouren.