Die Straßen sind ein bisschen rau geworden, und das hat jetzt ein Ende. Im Autobahnkreuz Kiel-West gibt es endlich Bewegung! Die Fahrbahn von der A215 auf die A210 Richtung Rendsburg war gut einen Monat gesperrt, und viele Autofahrer haben das sicher schmerzlich vermisst. Aber die Bauarbeiten, die am 18. Mai fortgesetzt werden, versprechen eine deutliche Verbesserung. Die letzten Asphaltierungsarbeiten stammen aus dem Jahr 2009 und seitdem hat sich so einiges getan – oder besser gesagt, nicht getan. Wilde Risse, große Abbrüche und Schlaglöcher machten den Weg zu einer echten Herausforderung.

Am 12. Mai wurde die ursprüngliche Fertigstellung, die für den 15. Mai angesetzt war, sogar vorgezogen. Ein kleiner Lichtblick! Die Bagger haben Mitte April mit ihren Arbeiten begonnen und brachten frischen Wind in die vernachlässigte Fahrbahn. Auch die Zubringerstraßen, etwa der Mettenhofzubringer, waren von der Sperrung betroffen, was für einige Umleitungen sorgte. Autofahrer mussten sich auf die B76 am Kronshagener Weg einstellen, um von Rendsburg nach Kiel zu gelangen – da wurde es schon mal etwas holprig.

Der Blick nach vorn

Ein weiterer Bauabschnitt steht bereits in den Startlöchern. Ab dem 18. Mai wird die A210 von Rendsburg nach Kiel am Kreuz Kiel-West bis zum 12. Juni ebenfalls gesperrt. Das bedeutet für viele, dass sie sich erneut auf Umleitungen einstellen müssen. Aber hey, es gibt ja auch was Positives: Diese Arbeiten ruhen pünktlich zur Kieler Woche! Ein bisschen Freude muss auch sein, oder?

Die dritte Bauphase beginnt dann am 29. Juni, wo zwischen dem Autobahnkreuz Kiel-West und der Abfahrt Kiel-Mitte der Asphalt erneuert wird. Das Ganze soll bis Oktober abgeschlossen sein. Schleswig-Holstein investiert üppige 500 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur, wobei allein 130 Millionen Euro in Bauprojekte in Lübeck, Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg fließen. Da kann man nur hoffen, dass sich die Investitionen auch wirklich auszahlen und wir bald wieder glatte Straßen genießen dürfen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die Autofahrer in der Region haben sicherlich ein waches Auge auf die Baufortschritte. Vielleicht gibt es ja bald wieder weniger Ruckeln und Schütteln beim Fahren, und die Straßen sind nicht mehr wie ein holpriger Feldweg. Wenn alles gut läuft, wird der Verkehr in Norddeutschland bald wieder flüssiger und angenehmer. Und eines ist sicher: Das nächste Mal, wenn wir über diese Baustelle fahren, wird sie uns in besserem Zustand empfangen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren