Heute ist der 9.06.2026 und Lübeck hat wieder einmal in den Blick der Glücksforscher gerückt. Am Dienstag wurde der „SKL Glücksatlas“ veröffentlicht, der die Lebenszufriedenheit in deutschen Städten unter die Lupe nimmt. Die Hansestadt bleibt auf dem soliden 18. Platz unter 40 deutschen Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern. Das ist doch schon mal ein Grund zum Feiern! Die Punktzahl von Lübeck hat sich um 0,05 auf 7,11 erhöht. Ein kleiner, aber feiner Fortschritt, der zeigt, dass die Lübecker auf einem guten Weg sind, auch wenn es noch viel zu tun gibt.

Wenn wir uns die objektive Lebensqualität anschauen, belegt Lübeck sogar den 33. Platz. Hier wurden 23.286 Menschen zwischen 16 und 84 Jahren befragt – eine ganz schön breite Palette. Die Umfrage lief von Januar 2023 bis April 2026 und die Rohdaten wurden an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg übergeben. Prof. Dr. Raffelhüschen und sein Team haben die Zahlen ausgewertet und dabei sowohl positive als auch negative Aspekte ans Licht gebracht.

Stärken und Schwächen der Lebensqualität

Lübeckerinnen und Lübecker können sich über eine sehr gute Luftqualität freuen – das ist doch ein schöner Pluspunkt! Auch die hohe Ärztedichte und die vielen Eheschließungen sind positive Faktoren, die die Lebensqualität steigern. Aber, ja, es gibt auch Schattenseiten. Die Krankenhausbettendichte ist gering, das Durchschnittsalter hoch und die Anzahl der Haushalte mit Kindern lässt zu wünschen übrig. Und dann ist da noch der Mietanstieg, der vielen Familien das Leben schwer macht. Komischerweise zeigen die Zahlen auch, dass die Häufigkeit von Angststörungen unterdurchschnittlich ist. Ein Lichtblick? Vielleicht! Es ist auch auffällig, dass 6,1 Prozent der Lübecker unzufrieden mit ihren Lebensumständen sind – oft sind das alleinlebende Senioren.

Ein Blick auf die Zufriedenheit der Lübecker zeigt, dass 50 Prozent „mäßig zufrieden“ sind, während 43,9 Prozent sich als „hochzufrieden“ bezeichnen. Vor allem Familien und junge Leute fühlen sich in ihrer Heimat wohl. Es scheint, als würden die Lübecker insgesamt ein Stück zufriedener sein als im Vorjahr. Das ist doch ein Lichtblick, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Herausforderungen bleiben

Trotz dieser positiven Tendenzen bleibt die hohe Pendelzeit ein Problem, das viele Lübecker betrifft. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren möchte, sieht sich oft langen Wegen gegenüber – das kann schon frustrierend sein. Und auch die hohe Schulabbrecherquote sowie die Arbeitslosigkeit und Mindestsicherungsquote sind nicht zu unterschätzen. Hier gibt es noch viel zu tun, damit Lübeck sein volles Potenzial entfalten kann.

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Die vollständige Auswertung des „SKL Glücksatlas“ ist auf www.skl-gluecksatlas.de einsehbar. Vielleicht ist das ja eine gute Gelegenheit, um sich selbst ein Bild von der Lebensqualität in Lübeck zu machen und darüber nachzudenken, wie man die Stadt noch lebenswerter gestalten könnte. Ein herzlicher Aufruf an alle Lübecker: Lasst uns gemeinsam anpacken und die Herausforderungen meistern! Wer weiß, vielleicht wird Lübeck im nächsten Jahr ja noch ein Stückchen glücklicher.