Heute ist der 11.05.2026 und wir schauen auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in Schleswig-Holstein, die uns in den letzten Monaten beschäftigt haben. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: 2025 war ein Jahr voller Aktivitäten und Veränderungen. Ganze 96 neue Unternehmen haben sich in unserem schönen nördlichsten Bundesland niedergelassen. Das entspricht einem Anstieg von rund einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Wenn man bedenkt, dass 2024 nur 74 Unternehmen ihren Weg hierher fanden, ist das schon ein kleiner Lichtblick! Dabei wurden insgesamt 1.210 neue Arbeitsplätze geschaffen – das sind in etwa 1.200 Stellen, die Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) als positives Zeichen bezeichnet, trotz der globalen Unsicherheiten und der hohen Kosten.

Besonders spannend ist der Schwerpunkt auf erneuerbare Energien. Hier wurden 307 neue Arbeitsplätze in zehn Unternehmen geschaffen. Das passt ja wunderbar zu Schleswig-Holsteins Ruf als Vorreiter in diesem Bereich. Das Unternehmen UniverCell plant sogar ein zweites Werk in Kiel-Moorsee und will in den nächsten drei Jahren 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Das sind nicht nur Zahlen, das sind echte Chancen für die Menschen hier in der Region!

Herausforderungen und Kritik

Doch so schön die Zahlen auch sind, die politische Diskussion darüber läuft heiß. Die FDP hat die Entwicklung als unzureichend kritisiert und bemängelt, dass es an Unterstützung für Start-ups mangelt. Und die SPD? Die bezeichnet die Ansiedlungsbilanz als die zweitschlechteste seit 2017 und fordert dringend eine Strategie zur Stärkung von Industrie und Mittelstand. Man fragt sich, was da wirklich los ist, wenn die Ansiedlung von Unternehmen schwankt wie ein Schiff auf rauer See.

Die Zahlen aus 2024 sind jedenfalls nicht ermutigend. Nur 74 Unternehmen und 577 neue Arbeitsplätze, was einen Rückgang von fast 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Umso mehr sticht die Zahl der 3.000 geplanten Arbeitsplätze des insolventen Batterieherstellers Northvolt ins Auge, die aus der Statistik für 2024 gestrichen wurden. Das ist ein herber Verlust für die Region. Und das Geld, das nach der Pleite von Northvolt – 76,4 Millionen Euro – an das Land zurückfließt, ist zwar nett, löst aber keine Probleme.

Positive Trends in der Ansiedlung

<pTrotz der Herausforderungen gibt es auch Lichtblicke. Die meisten Neuansiedlungen 2025 entfallen auf den Dienstleistungssektor. Und von den 96 neuen Firmen kommen 12 aus Hamburg und 11 aus dem übrigen Bundesgebiet. Fünf der neuen Unternehmen stammen sogar aus dem Ausland – Dänemark, Großbritannien, Schweiz und Singapur. Das zeigt, dass Schleswig-Holstein auch international an Bedeutung gewinnt. Beispiele wie fuljoyment im Kreis Stormarn, das 166 Arbeitsplätze schafft, und Dräger, das seine Logistik an einem neuen Standort in Lübeck bündelt, machen Hoffnung!

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Die WT.SH-Geschäftsführerin Ulrike Wielatt hebt hervor, wie wichtig jede Investitionsentscheidung in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickeln wird. Die Ansiedlungen von Unternehmen sind ein zentrales Thema, das nicht nur die Politik, sondern alle Bürgerinnen und Bürger betrifft. Wir dürfen gespannt sein, wie Schleswig-Holstein seinen Kurs in den kommenden Jahren navigieren wird!