Heute ist der 28.05.2026 und in Kiel tut sich was! Das Bundesverkehrsministerium hat einen echten Coup gelandet und fördert die Forschung zur autonomen Fähr-Schifffahrt mit satten 3,3 Millionen Euro. Ja, richtig gehört! Bei einer Pressekonferenz, die direkt am Kieler Seefischmarkt stattfand, kündigte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder diese tolle Nachricht an. Und wie könnte es anders sein, der Fokus liegt auf der Entwicklung einer emissionsfreien, autonomen und vernetzten Personenfähre für die Kieler Förde. Wer hätte gedacht, dass wir eines Tages ohne Kapitän über das Wasser gleiten könnten?
Mit dem Projekt „CAPTN Förde Areal 3“, das von der F&E GmbH der Fachhochschule Kiel geleitet wird, soll der öffentliche Wasserverkehr modernisiert und digitalisiert werden. Schleswig-holsteinischer Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen ist optimistisch und glaubt, dass wir in den nächsten Jahren die erste autonom fahrende Fähre in Kiel begrüßen dürfen. CAPTN steht übrigens für „Clean Autonomous Public Transport Network“ – ein Name, der schon für sich spricht!
Auf die Details kommt es an
Hier wird nicht einfach nur an einer Fähre gebastelt! Forscher und Unternehmen tüfteln an Lösungen, die die Orientierung und Steuerung von Personenfähren revolutionieren sollen. Und das ist noch nicht alles: Auch die autonome Betankung mit Wasserstoff steht auf der Agenda, was ja wirklich zukunftsträchtig klingt. Das Projekt gliedert sich in mehrere Arbeitspakete, unter anderem die Weiterentwicklung des Forschungskatamarans MS „Wavelab“. Wer hätte gedacht, dass ein Katamaran einmal der Schlüssel zu unserem autonomen Wasserverkehr sein könnte?
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Entwicklung autonomer Funktionen wie Lagebilderfassung, Umfeld- und Anomalieerkennung. Das klingt fast wie ein Science-Fiction-Film, oder? Aber hier sind wir, am Puls der Zeit, und das alles mitten in Kiel!
Auf dem Weg zur Zukunft
Die kommenden Jahre versprechen also aufregende Entwicklungen für die Kieler Förde. Man kann sich schon vorstellen, wie es sein wird, entspannt in einer Fähre zu sitzen, die autonom über das Wasser gleitet – vielleicht mit einer Tasse Kaffee in der Hand und dem Blick auf die vorbeiziehenden Wellen. Das könnte eine echte Bereicherung für den öffentlichen Verkehr sein und zudem auch noch umweltfreundlich, was ja heutzutage nicht ganz unwichtig ist. Wer weiß, vielleicht wird Kiel bald zum Vorreiter für andere Städte, die ebenfalls auf emissionsfreien Verkehr setzen wollen.
Die Vorfreude ist groß, und die Möglichkeiten scheinen schier endlos. Wir dürfen gespannt sein, was in den kommenden Jahren noch alles auf uns zukommt. Kiel, die Stadt, die den Wasserverkehr neu erfindet – darauf kann man wirklich anstoßen!