Heute ist der 6. Mai 2026, und die Handballwelt blickt auf Norddeutschland. Die SG Flensburg-Handewitt, die sich in der Bundesliga auf dem zweiten Platz behauptet, hat jüngst einen beeindruckenden Sieg gegen den TSV Hannover-Burgdorf eingefahren. Mit einem klaren 43:35 (22:20) zeigten die Flensburger, dass sie auf dem Weg zum Final Four der EHF European League sind. Lasse Möller war der Star des Spiels, er netzte zehn Mal ein. Auf der anderen Seite war Leif Tissier für Hannover-Burgdorf ebenso erfolgreich und erzielte ebenfalls zehn Tore. Ein wahres Schützenfest! Aber das war nur der Anfang der aufregenden Ereignisse.
In einem weiteren Viertelfinale, das die Fans auf die Ränge zog, trat der THW Kiel gegen den kroatischen Klub RK Nexe an. Nach einem aufregenden Rückspiel, das mit 30:27 (17:15) endete, mussten die Kieler ins Siebenmeterwerfen. Dort behielten sie mit 4:2 die Oberhand. Eric Johansson und Lukas Zerbe glänzten auch hier und erzielten jeweils zehn Tore für Kiel – ein wahrhaft bemerkenswerter Auftritt! Am Ende des Tages konnte Kiel die drei Tore aus dem Hinspiel, das sie mit 30:33 verloren hatten, wettmachen und damit den Gesamtsieg mit 64:62 feiern. Ein spannendes Duell, das sich keiner entgehen lassen wollte!
Ein Blick auf die Final Four
Die MT Melsungen, die sich gegen den FC Porto behaupten musste, konnte trotz einer Niederlage von 19:23 (9:12) ins Halbfinale einziehen. Sie hatten im ersten Duell mit 28:23 gewonnen und erreichten somit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte diese internationale Runde. Die Auslosung der Halbfinals wird am Freitag in Wien stattfinden, und die Vorfreude auf das Final Four, das am 30. und 31. Mai in Hamburg stattfindet, wächst von Tag zu Tag. Es wird ein Fest für alle Handballfans!
Die Kieler, die sich in der EHF European League durchsetzen konnten, hatten in dieser Saison bereits alle Spiele gewonnen. Doch die Liga stellte sich als herausfordernd heraus – mit einem fünften Platz und 14 Punkten Rückstand auf den SC Magdeburg. Ein Umstand, der die Fans ins Grübeln brachte. Dennoch bleibt die Hoffnung auf den Titel in der EHF Finals 2026, denn dies scheint die einzige Möglichkeit für Kiel zu sein, in dieser Saison einen Pokal nach Hause zu bringen. Immerhin hat der THW Kiel schon lange eine beeindruckende Geschichte im Handball, mit vier Champions-League-Titeln und unzähligen weiteren Erfolgen!
Ein Meisterwerk der Mannschaft
Das Finale in Hamburg wird ein weiterer Meilenstein für den THW sein, der nun zum 21. Mal in einem EHF-Wettbewerb im Halbfinale steht. Bedenkt man die bemerkenswerte Tradition des Vereins, wird klar, wie wichtig dieser Schritt ist. Als die Kieler 2007, 2010, 2012 und 2020 die Champions League gewannen, waren sie ein unaufhaltsames Team. Und während sie in dieser Saison im Pokal von Füchse Berlin eliminiert wurden, zeigen sie im Europapokal wieder ihr wahres Gesicht. Die Fans sind gespannt, ob sie ihre Magie erneut entfalten können.
In einer Zeit, in der Handball mehr ist als nur ein Sport, sondern ein Gefühl, fiebern die Anhänger der Teams mit, und die ganze Region ist elektrisiert. Während die Auslosung der Halbfinals näher rückt, bleibt nur zu hoffen, dass die norddeutschen Teams auch im internationalen Wettbewerb weiterhin für Furore sorgen können. Das Herz schlägt für den Handball!