In Husum, wo die Winde oft frisch wehen und die Nordsee nicht weit ist, wird ein ganz besonderer Ort geschaffen: Das Generationenhaus „Statthus“. Nach sieben Jahren des Umbaus einer alten Schule hat das Projekt jetzt einen neuen Meilenstein erreicht. Am Montag, dem 18. Mai 2026, wurde feierlich der Spatenstich für die Erweiterung des „Statthus“ vollzogen. Zwölf neue Wohnungen am Pestalozziring sollen hier entstehen, ein weiterer Schritt in Richtung eines lebendigen, gemeinschaftlichen Lebens.

Wohnprojekt-Boardmitglied Silke Wissel, selbst Bewohnerin, ist voller Begeisterung für diese Initiative. Sie hebt hervor, wie wichtig der Austausch zwischen den Generationen ist. Jüngere Bewohner bringen frische Energie und Kraft mit, während die Älteren mit ihrer Erfahrung und Zeit glänzen. Diese Mischung ist es, die das „Statthus“ so besonders macht. Der Neubau wird direkt neben dem bestehenden Projekt errichtet und soll bis Dezember 2027 fertiggestellt sein. Aktuell leben hier 23 Parteien im Alter von zwei bis 81 Jahren – ein bunter Haufen, der alle Facetten des Lebens repräsentiert.

Ein Ort des Miteinanders

Das „Statthus“ ist mehr als nur ein Wohnprojekt. Es bietet Einblicke in ein gemeinschaftliches Leben, das nicht nur auf dem Papier existiert. Interessierte, potenzielle neue Mitglieder oder einfach Neugierige sind herzlich eingeladen, Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden. Regelmäßige Veranstaltungen und ein monatlicher Stammtisch bieten die Gelegenheit, die Atmosphäre zu schnuppern. Bei Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsraum wird geplaudert, gelacht und Erfahrungen ausgetauscht. Wenn das Wetter mitspielt, wird auch mal im Garten gesessen – ein kleiner Rückzugsort mitten in der Stadt.

Die Bewohner leben hier das, was man als „gutes Nachbarschaftsgefühl“ bezeichnet. Man hilft sich gegenseitig, organisiert gemeinsame Aktivitäten und sorgt dafür, dass es nie langweilig wird. Die Neugier auf neue Mitglieder ist groß, denn das Projekt wächst stetig. Wer Interesse hat, sollte sich allerdings vorher anmelden, um sicherzustellen, dass auch wirklich ein Platz am Stammtisch frei ist.

Gemeinschaft als Lebensstil

Die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens zieht sich nicht nur durch das „Statthus“. In der Nähe von Köln und Bonn sucht eine Hausgemeinschaft ebenfalls nach neuen Mitgliedern. Hier, in Alfter, werden ab August vier Zimmer frei und warten darauf, bewohnt zu werden. Mit einem großen Garten und einer kreativen Ausstattung, wie einem Keramik- und Holzatelier sowie einem Tonstudio, spricht dieses Projekt besonders junge Menschen an, die bereit sind, das Leben in Gemeinschaft zu genießen. Die Mietpreise liegen fair zwischen 350 und 600 Euro, je nach Größe und Ausstattung. Wer hier einzieht, kann sich auf ein reges Gemeinschaftsleben freuen – regelmäßige Abendessen, gemeinsame Gartenarbeit und ein offenes Ohr für Feedback sind hier selbstverständlich.

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Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich und doch ähnlich diese Wohnprojekte sind. Während das „Statthus“ in Husum mit einem generationsübergreifenden Ansatz punktet, bietet die Gemeinschaft in Alfter viel Platz für kreative Entfaltung und eine entspannte Lebensweise. Und so wird deutlich: Gemeinschaftliches Wohnen ist nicht nur ein Trend, sondern ein Lebensstil, der viele Gesichter hat und Menschen zusammenbringt – egal, ob in Nordfriesland oder im Rheinland. Das ist es, was das Leben lebenswert macht.