Flensburg, 11. Mai 2026 – Die Schleibrücke bei Lindaunis, ein wichtiges Bauprojekt für Schleswig-Holstein, sorgt seit Jahren für Aufregung und Fragen. Der Neubau der Klappbrücke, die die Kreise Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde miteinander verbinden soll, bleibt ein Thema, das die Gemüter beschäftigt. Die alte Brücke ist schon seit 2020 für den Autoverkehr gesperrt, und der Zugverkehr wurde Ende 2021 eingestellt. Fußgänger können zwar noch über die Brücke, doch das ist nicht wirklich das, was man von einer wichtigen Verkehrsader erwartet.

Die Deutsche Bahn hat zwar für das Frühjahr 2026 eine neue Kostenschätzung angekündigt, doch bisher hört man nur vage Aussagen. Konkrete Zahlen nennt die Bahn nicht, und belastbare Kostenschätzungen sollen erst nach Abschluss der Bauarbeiten vorliegen. Aktuell wird von einem „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“ ausgegangen. Das klingt nach viel Geld, aber genau wissen wir es nicht. Die letzte offizielle Kalkulation aus dem Jahr 2021 sprach von rund 84 Millionen Euro netto. Die Gründe für die Verzögerungen sind vielfältig: Die schwankenden Stahlpreise und Unsicherheiten auf den Weltmärkten machen das Ganze nicht einfacher.

Ein Lichtblick für die Region

Doch es gibt Hoffnung! Die neue Klappbrücke ist nicht nur für den Bahnverkehr zwischen Kiel und Flensburg von Bedeutung, sondern auch für den Straßenverkehr. Die DB InfraGO AG, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, hat zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen Depenbrock und MCE den Zuschlag für den Bau erhalten. Staatssekretärin Susanne Henckel betont die Wichtigkeit dieses Meilensteins für die Region. Das klingt doch nach einem Grund zur Freude, oder?

Die Inbetriebnahme der neuen Brücke ist für Ende 2027 geplant. Ab August 2027 sollen die Züge wieder über die Schlei fahren. Aber auch der Straßenverkehr wird dann wieder rollen. Der Projektzeitplan ist in fünf Phasen gegliedert, die bis zur Fertigstellung im Jahr 2027 durchlaufen werden. Im ersten Schritt, der bis zum vierten Quartal 2025 dauert, sollen die Bauabläufe koordiniert und ein Wetterschutz auf dem Nordufer eingerichtet werden. Danach folgt die Materialbeschaffung, die Montage der Brückenteile und schließlich der Bau von Geh- und Radwegen sowie der Gleisanlagen. Das klingt nach einer Menge Arbeit, die da auf die Bauarbeiter zukommt!

Verkehrsinfrastruktur im Fokus

Die Bedeutung dieses Projektes zeigt sich auch im Kontext der bundesweiten Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Baufreigaben für zahlreiche Neubauprojekte erteilt, darunter auch für die A 20 in Schleswig-Holstein. Insgesamt fließen bis 2029 Rekordinvestitionen in Höhe von 169 Milliarden Euro in moderne Straßen, Schienen und Brücken. Das zeigt, dass man die Verkehrsinfrastruktur ernst nimmt und auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren möchte.

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Für die Bürgerinnen und Bürger der Region ist die neue Klappbrücke ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht können wir uns bald wieder auf einen reibungslosen Verkehrsfluss freuen. Und das wäre doch ein Grund zum Feiern!