Heute ist der 11.06.2026 und wir sind hier in Wolfsburg, wo die Sonne zwar strahlt, aber manchmal auch Schattenseiten hat. Man könnte meinen, das Leben eines Star-Trainers ist nur voller Erfolge und Jubel, aber Ralph Hasenhüttl, der österreichische Fußballprofi, hat uns kürzlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge gegeben. Im Jahr 2012 wurde er mit Hantavirus diagnostiziert – und glaubt mir, das war kein Zuckerschlecken. Er beschrieb diese drei Wochen als die schlimmsten seines Lebens! Nach einer Mountainbike-Tour im Trainingslager fühlte er sich zunächst einfach nur platt – aber was dann folgte, war ein Albtraum. Massive Schmerzen überrollten ihn, als hätte ihm jemand eine Nadel in den Kopf gestochen. Und die Rückenschmerzen? Oh, die waren so heftig, dass es sich anfühlte, als hätte er ein Messer im Rücken. Schockierend, oder?

Die Diagnose Hantavirus kam dann wie ein Schlag ins Gesicht. Seine Organe schwollen an, und Leber sowie Nieren drückten auf andere lebenswichtige Organe. Nach zwei Wochen auf der Intensivstation kämpfte er um sein Überleben. Es gibt keine spezifische Behandlung für diese Art von Virus; der Körper muss sich selbst helfen und Antikörper bilden. Hasenhüttl vermutet, dass er sich beim Reinigen seiner Terrasse angesteckt hat. Hantavirus wird in der Regel durch Nagetiere übertragen, und die Menschen infizieren sich durch den Kontakt mit deren Kot, Urin oder Speichel. Diese Partikel gelangen dann in die Luft – schon ein bisschen gruselig, wenn man darüber nachdenkt!

Was ist Hantavirus eigentlich?

Hantaviren sind nicht einfach nur ein Schreckgespenst; sie gehören zur Familie der Hantaviridae und sind weltweit verbreitet. Die bekanntesten Vertreter sind das Hantaanvirus und das Puumalavirus, von denen letztere in Deutschland am häufigsten vorkommen. Die Viren sind wirklich winzig – nur 80 bis 120 Nanometer groß – und haben eine nicht gerade einladende Struktur. Ursprünglich stammt der Name „Hantavirus“ von einem Fluss in Korea, wo während des Koreakriegs die ersten Erkrankungen auftraten. In Deutschland sind vor allem die Rötelmaus und die Brandmaus als Reservoirtiere bekannt. Komisch, oder? Die kleinen Tierchen können so viel Unheil anrichten.

Die Zahl der Hantavirus-Erkrankungen schwankt stark – von 72 Fällen im Jahr 2006 bis zu 2.825 Fällen im Jahr 2012, was zeigt, dass das Virus seine Hochs und Tiefs hat. In den letzten Jahren lag die durchschnittliche Inzidenz zwischen 1,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dies sind keine hohen Zahlen, aber dennoch beunruhigend genug, um die Augen offen zu halten. Die Symptome sind oft unspezifisch oder sogar asymptomatisch, was es schwierig macht, eine Infektion frühzeitig zu erkennen. Manchmal kommt es zu einem hämorrhagischen Fieber mit renalem Syndrom, das sich durch hohes Fieber, Schüttelfrost und Rückenschmerzen äußert – sehr unangenehm!

Wie schützt man sich?

Was kann man also tun, um sich vor Hantavirus zu schützen? Der erste Schritt ist die Vermeidung von Kontakten mit Nagetierausscheidungen. Hygienemaßnahmen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, vor allem, wenn man in ländlichen Gebieten lebt oder sich viel in der Natur aufhält. Wenn man auf Reisen ist, sollte man besonders darauf achten, dass man nicht in Kontakt mit kontaminierten Materialien kommt. Der Robert Koch-Institut gibt dazu verschiedene Ratgeber heraus, die auf ihrer Website zugänglich sind. Diese Infos sind besonders für Ärztinnen, Ärzte und das medizinische Fachpersonal gedacht, um besser mit Infektionskrankheiten umzugehen.

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Ehrlich gesagt, es ist gut zu wissen, dass es keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung bei europäischen und asiatischen Virustypen gibt. Das macht die Sache ein wenig weniger beängstigend. Aber die Inkubationszeit kann variieren – zwischen zwei und vier Wochen, und in Ausnahmefällen sogar bis zu 60 Tagen! Das macht das Ganze nicht gerade einfacher. Wenn man also das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, sollte man besser schnell einen Arzt aufsuchen. Wer weiß, vielleicht hilft es, die Gedanken zu klären und keine Panik zu schieben.

Für weitere Informationen kann man sich auch an das Auswärtige Amt wenden. Dort gibt es nützliche Tipps und Ratschläge zur Gesundheitsvorsorge. Es ist immer besser, auf der sicheren Seite zu sein – und man weiß ja nie, wann einem das nächste Mountainbike-Abenteuer erwartet!