Es gibt Neuigkeiten aus Wolfsburg, die die Fußballwelt aufhorchen lassen! Patrick Wimmer, der 25-jährige Österreicher, wird den VfL Wolfsburg verlassen. Ein Wechsel, der schon länger in der Luft lag, ist nun so gut wie beschlossene Sache. Eintracht Frankfurt hatte ein Auge auf Wimmer geworfen, doch die TSG Hoffenheim hat sich das Rennen um den talentierten Mittelfeldspieler geschnappt. Wimmer aktiviert seine Ausstiegsklausel, die sich auf rund zehn Millionen Euro beläuft. Das ist ein ordentlicher Betrag, wenn man bedenkt, dass sein aktueller Marktwert bei zwölf Millionen Euro liegt.
Die TSG Hoffenheim informierte Wolfsburg am Montag über die Aktivierung dieser Klausel. Ein Medizincheck für Wimmer ist für Mittwoch, den 3. Juni, angesetzt. Nach erfolgreichem Check wird er einen Vertrag bis 2031 unterzeichnen. Das klingt fast nach einer kleinen Sensation, oder? Und das Beste: Nach der Vertragsunterzeichnung reist der Spieler direkt mit dem österreichischen Nationalteam nach San Francisco, um sich auf die bevorstehenden WM-Spiele vorzubereiten.
Wimmer und Hoffenheim – Eine vielversprechende Verbindung
Hoffenheim hat nicht nur die Ausstiegsklausel aktiviert, sondern laut verschiedenen Quellen auch bereits eine Einigung mit Wimmer erzielt. Christian Ilzer, der Trainer von Hoffenheim, spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Er war es, der Wimmer bei Austria Wien zum Profi machte. Diese Verbindung könnte sich als goldrichtig erweisen, zumal Hoffenheim ihm die Möglichkeit bietet, in der Europa League zu spielen. Eintracht Frankfurt hingegen kann da nicht mithalten, da sie in dieser Saison keine internationalen Wettbewerbe bieten.
In der vergangenen Bundesliga-Saison war Wimmer verletzungsanfällig und konnte nur drei von 25 Liga-Einsätzen über die volle Distanz bestreiten. Doch wenn wir zurückblicken, sieht man, dass er 125 Bundesliga-Spiele mit 16 Toren und 23 Assists absolviert hat. Das sind beeindruckende Zahlen, die für ihn sprechen. In der letzten Saison erzielte er sieben Scorerpunkte, konnte jedoch aufgrund von Verletzungen nicht in der Relegation spielen. Trotz seines sinkenden Marktwerts – von 15 Millionen auf 12 Millionen Euro – bleibt er ein gefragter Spieler.
Eintracht Frankfurt, Brighton & Hove Albion und möglicherweise sogar ein Last-Minute-Angebot von Brighton haben Wimmer ebenfalls auf dem Zettel. Doch die Entscheidung ist gefallen, und es sieht so aus, als ob Hoffenheim die Nase vorn hat. Man darf gespannt sein, wie sich Wimmer in der neuen Umgebung schlagen wird. Der Wechsel könnte nicht nur für ihn, sondern auch für die TSG Hoffenheim eine wahre Bereicherung sein.