Der VfL Wolfsburg hat einen spannenden Neuanfang in der Frauenfußball-Abteilung eingeläutet. Vanessa Bernauer, die 38-jährige Schweizerin, wird ab dem 1. Juli 2026 die Leitung übernehmen. Damit tritt sie in große Fußstapfen, denn sie folgt auf Ralf Kallermann, der nach Dortmund gewechselt ist. Ein Schritt, der nicht nur für ihn, sondern auch für die Wölfinnen eine neue Ära einläutet.

Bernauer bringt reichlich Erfahrung mit. Von 2014 bis 2018 war sie selbst Spielerin beim VfL und hat in dieser Zeit vier DFB-Pokale sowie zwei Meisterschaften gewonnen. Nach ihrer aktiven Karriere hat sie als Sportkoordinatorin beim FC Zürich gearbeitet und sich damit auch in der Führungsebene bewährt. Ihr Ziel? Ganz klar: Die Wolfsburgerinnen zurück zu alter Stärke führen. Denn seit dem letzten Meistertitel im Jahr 2022 haben die Bayern die Krone viermal in Folge abgeräumt – und das kann nicht der Anspruch der Wölfinnen sein!

Die Vision für die Wölfinnen

Bernauer möchte, dass der VfL wieder zu den besten Teams der Liga gehört. Diego Benaglio, Mitglied des Aufsichtsrats, hat sich bereits positiv über ihre Fähigkeiten geäußert. Die Fans dürfen also gespannt sein, wie sie ihre Vision umsetzen wird. Und nicht zu vergessen: Alexandra Popp, eine wahre Vereinsikone, wechselt ablösefrei aus Leipzig zu den Wölfinnen. Sie hat gerade zwei Tore für den VfL erzielt, auch wenn sie derzeit aufgrund eines Kreuzbandrisses pausieren muss.

Es ist ein aufregender Moment für den Verein. Die Herausforderung, die Bayern endlich wieder zu ärgern, ist groß. Die letzten Jahre waren nicht gerade eine Traumreise, und die Erwartungen steigen. Bernauer trainierte bereits unter Kallermann und dem jetzigen Coach Stephan Lerch, was ihr einen einzigartigen Einblick in die Vereinsstrukturen geben dürfte. Ob sie diese Erfahrung nutzen kann, um ihre neue Rolle erfolgreich auszufüllen?

Die Rückkehr zu den Wurzeln

Die Zeit bei den Wölfinnen hat Bernauer geprägt. Es ist nicht nur ein Job für sie, sondern eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Die Vorfreude ist spürbar, und die Erwartungen an ihre Person sind hoch. Der Druck, die Wolfsburgerinnen wieder auf das Siegertreppchen zu bringen, ist nicht zu unterschätzen. Aber Bernauer scheint dieser Herausforderung gewachsen zu sein. Ihr Engagement, ihre Leidenschaft und der unbedingte Wille, den Verein zu neuem Glanz zu verhelfen, könnten genau das sein, was die Wölfinnen jetzt brauchen.

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In der Frauen-Bundesliga ist viel in Bewegung. Die kommende Saison verspricht Spannung, besonders mit Bernauer an der Spitze. Die ersten Schritte werden entscheidend sein. Der DFB-Pokal 2025/26 hat bereits seine ersten Runden hinter sich, und die Wölfinnen wollen sicher an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen. Es bleibt abzuwarten, wie sich alles entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Fans werden die Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.