Wilhelmshaven, die Stadt an der Nordsee, steht mal wieder im Zeichen der Senioren. In der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats wurde ein Thema diskutiert, das vielen älteren Menschen am Herzen liegt: der Mangel an Sitzgelegenheiten. Ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Stadt zieht. Beiratsmitglied Franz Köster berichtete von seinen positiven Eindrücken aus Jever, wo die Parks mit Bänken geradezu gespickt sind. Dort kann man sich einfach mal hinsetzen, die Seele baumeln lassen und den Blick über die Landschaft schweifen lassen. Das scheint in Wilhelmshaven leider nicht so einfach zu sein.

Besonders auf der Strecke von der Posener Straße bis zur Flutstraße gibt es kaum eine Möglichkeit, sich auszuruhen. Marion Reiners, eine weitere Stimme im Beirat, bestätigte, dass Senioren aus Fedderwardergroden diesen Mangel immer wieder ansprechen. So ein bisschen Sitzgelegenheiten hier und da könnten das Stadtbild und das Leben im Alter erheblich aufwerten, oder? Stadtsprecherin Julia Muth hat die Sache im Blick. Die Technischen Betriebe Wilhelmshaven (TBW) führen derzeit eine Standortoptimierung durch, um herauszufinden, wo Bänke noch sinnvoll sind und wo nicht.

Vorschläge und Finanzierung

Ein interessanter Aspekt der Optimierung ist, dass Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für neue Standorte direkt bei den TBW einreichen können. Beiratsvorsitzender Uwe Heinemann sieht darin ein positives Signal. Es ist ermutigend zu wissen, dass die Stimme der älteren Generation gehört wird. Zudem plant der Beirat, bei der Bürgerstiftung der Sparkasse nach Mitteln für neue Bänke zu fragen. Ein kluger Schachzug, denn Sitzgelegenheiten sind nicht nur praktisch, sie fördern auch die Begegnung und den Austausch zwischen den Menschen.

Heinemann stellt fest, dass der Mangel an Sitzgelegenheiten kein isoliertes Problem in Wilhelmshaven ist. Tatsächlich ist dies ein Thema, das viele deutsche Städte betrifft. Wenn man sich die Parks und Plätze in anderen Städten ansieht, wie etwa in Bremen oder Hamburg, merkt man schnell, wie wichtig solche kleinen Ruheinseln im Alltag sind. Gerade für die ältere Generation, die vielleicht nicht mehr so mobil ist, sind Bänke ein unerlässlicher Bestandteil des Stadtlebens. Man könnte fast sagen, dass eine Stadt ohne Bänke wie ein Café ohne Kaffee ist – einfach unvorstellbar!

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen in Wilhelmshaven die Bedürfnisse der älteren Bürger ernst nehmen und bald für mehr Sitzgelegenheiten sorgen. Schließlich ist es nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Lebensqualität. Und wer möchte nicht in einer Stadt leben, in der man einfach mal anhalten und die Aussicht genießen kann?

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