Wilhelmshaven, die Stadt an der Nordseeküste, hat in den letzten Jahren viel durchgemacht. Der Ortsverband Wilhelmshaven der Johanniter-Unfall-Hilfe hat sich in dieser Zeit durch eine immense Zunahme an Einsätzen hervorgetan. 2025 wurden stolze 11.539 Ehrenamtsstunden geleistet! Das ist schon eine Hausnummer, oder? Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einsatzzahl im Bereich des erweiterten Rettungsdienstes sogar verdoppelt. Und der Grund dafür ist leider nicht erfreulich: Eine Brandserie, die die Stadt erschütterte, forderte unter anderem das Leben eines Kindes in der Marktstraße. Solche Tragödien hinterlassen Spuren – bei den Betroffenen und auch bei den Helfern.
Luisa Huth, die Leiterin der Sanitätsdienste, beschreibt das vergangene Jahr als ereignisreich und erfolgreich. Das können wir nur unterstützen. Die Johanniter haben sich nicht nur um Notfälle gekümmert, sondern auch 2.177 Stunden für 42 sanitätsdienstliche Absicherungen aufgebracht. Außerdem gab es 140 Stunden für 14 Einsätze mit der Schnelleinsatzgruppe, die bei Großschadenslagen zur Stelle war. Auch die psychosoziale Notfallversorgung kam nicht zu kurz; hier wurden acht Einsätze mit insgesamt 50 Stunden geleistet. Die Helfer leisten nicht nur in akuten Situationen wertvolle Unterstützung, sondern engagieren sich auch in der Lebensmittelausgabe „Tischlein deck dich“, die unter dem Dach der Johanniter ins Leben gerufen wurde und 2.799 Stunden in Anspruch nahm.
Ehrenamt mit Herz und Engagement
Im Ortsverband Wilhelmshaven sind insgesamt 22 Helfer im Bereich Sanitätsdienst und Schnelleinsatzgruppe aktiv. Hinzu kommen acht in der Notfallversorgung, elf bei der Lebensmittelausgabe und sieben, die sich um die Ausbildung kümmern. Das ist eine starke Gemeinschaft, die zusammenhält! Die Johanniter Jugend spielt eine wichtige Rolle, indem sie Kindern und Jugendlichen spielerisch Erste Hilfe beibringt und ihnen die Möglichkeit bietet, an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Man könnte sagen, das ist eine Investition in die Zukunft – und das ganz ohne Zinsen!
Die Johanniter sind nicht nur im Alltag, sondern auch bei besonderen Anlässen aktiv. So nahmen sie erstmals am „Jade Race“ teil und unterstützten den „Schlagerboom“ in Osnabrück. Das klingt nach einer Menge Spaß und bringt die Helfer zusammen, was die Vernetzung innerhalb des Vereins fördert. Übrigens, beim Wochenende an der Jade gab es Unterstützung aus Berlin. Wie schön, dass man sich gegenseitig unter die Arme greift!
Psychosoziale Notfallversorgung – mehr als nur ein Begriff
Ein oft übersehenes, aber unglaublich wichtiges Thema ist die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Einsatzkräfte sind bei ihrer Arbeit nicht selten extremen Belastungen ausgesetzt und erleben Not, Leid und Tod hautnah. Die Unterstützung nach belastenden Einsätzen ist entscheidend, um die seelischen Wunden zu heilen. Teams aus speziell geschulten Einsatzkräften bieten Gesprächsangebote an – sowohl für Einzelne als auch für ganze Gruppen. Das Ziel? Eine Entlastung und ein schnellerer Abbau von einsatzbedingten Belastungsreaktionen. Das klingt nach einer großen Aufgabe, aber die Johanniter sind gut aufgestellt!
Die Ausbildung zur PSNV-Einsatzkraft erfolgt nach strengen Richtlinien und in mehreren Modulen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Aufwand in die Ausbildung gesteckt wird. Die Einsatzkräfte lernen alles von psychischer Erster Hilfe bis hin zu komplexen Interventionen. Diese umfassende Vorbereitung ermöglicht es den Helfern, auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Johanniter leisten somit nicht nur vor Ort, sondern auch hinter den Kulissen großartige Arbeit.
Insgesamt zeigt sich, dass der Ortsverband Wilhelmshaven der Johanniter-Unfall-Hilfe ein unverzichtbarer Bestandteil der Gemeinschaft ist. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz, ihrem Engagement und ihrem Herzblut stehen sie den Menschen in Wilhelmshaven zur Seite – egal ob in Krisensituationen oder im Alltag. Und das ist einfach nur bewundernswert!